| Lygo | |
|---|---|
| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | Bonn |
| Genre(s) | Postpunk |
| Aktive Jahre | seit 2011 |
| Gründungsmitglieder | |
| Simon Meier | |
E-Bass, Gesang | Jan Heidebrecht |
| Daniel Roesberg | |
Lygo wurde 2009 von Simon Meier (Gitarre, Gesang), Jan Heidebrecht (Bass, Gesang) und Daniel Roesberg (Schlagzeug) in Bonn gegründet. Die damals noch jugendlichen Mitglieder stammen aus der Punkszene.
Ihr Debütalbum Sturzflug erschien am 4. Juli 2014 als CD und wurde zunächst im Eigenvertrieb verkauft. Die Band wurde im Anschluss von Kidnap Music unter Vertrag genommen und das Album erneut auf Vinyl veröffentlicht. Neben einer normalen Pressung erschien eine auf 100 Stück limitierte Version mit zusätzlichem Siebdruckcover auf schwerem Karton.
2018 erschien das zweite Album Schwerkraft erneut über Kidnap Music. 2019 folgte die EP Kloß im Hals, danach verkündete die Band eine längere Pause einzulegen, die sie jedoch nur wenige Monate durchhielten. Insbesondere durch die COVID-19-Pandemie in Deutschland und dem Mangel an Beschäftigung entstanden neue Songideen, so dass im Sommer 2020 bereits genug Ideen für ein drittes Album zusammen kamen. Dadurch, dass Daniel Rosenberg sich im Bereich Musikproduktion schulte, konnten sie trotz der Lockdown-Bedingungen auch im Studio an neuen Songs arbeiten.
2021 erschien das dritte Album Lygophobie, laut Ox-Fanzine und Fuze Magazine ihr bis dato bestes Werk. Der Albumtitel ist ein reales Phänomen und bedeutet „Angst vor der Dunkelheit“.
Musikalisch handelt es sich bei Lygo um Post-Punk, der sowohl Elemente des Punkrocks als auch des Hardcore Punks übernimmt. Ein besonders markantes Zeichen ist der Einsatz von zwei gleichberechtigten Stimmen, die oft eine Art Zweigespräch miteinander führen. Textlich versteht sich die Band weniger als explizit politische Band, so dass die Texte oft auf einer emotionalen Ebene aufgebaut sind. Zudem sind sie oft verklausuliert und es wird viel mit Andeutungen gearbeitet. Jedoch werden auch gesellschaftspolitische Themen in den Texten verarbeitet. Auf dem Album Lygophobie sind die Texte etwas direkter.