Maï Damoussa (auch: Maïdamoussa, Maïda Moussa, May Damoussa) ist ein Stadtteil von Magaria in Niger.
Geographie
Der Stadtteil liegt im Norden des urbanen Gemeindegebiets von Magaria im gleichnamigen Departement Magaria, das zur Region Zinder gehört. Er besteht aus zwei Stadtvierteln (französischquartiers): der Hausa-Siedlung Maï Damoussa Haoussa und der Fulbe-Siedlung Maï Damoussa Peulh.
Maï Damoussa ist Teil der Übergangszone zwischen Sahel und Sudan. Die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge beträgt hier zwischen 400 und 500mm.
Geschichte
Maï Damoussa wurde im Jahr 1906 zum Sitz einer Fulbe-Gruppierung, des Groupement Peulh de Maï Damoussa. Am 13. Juli 2006 wurde Moussa Mamani zum Anführer des Groupement Peulh de Maï Damoussa ernannt.
Bei der landesweiten Cholera-Epidemie von 2021 wurden in der Region Zinder die meisten Fälle im Gesundheitsdistrikt von Maï Damoussa registriert.
Bevölkerung
Bei der Volkszählung 2012 hatte Maï Damoussa 1775 Einwohner, die in 260 Haushalten lebten. Bei der Volkszählung 2001 betrug die Einwohnerzahl 2791 in 447 Haushalten und bei der Volkszählung 1988 belief sich die Einwohnerzahl auf 2386 in 379 Haushalten.
Wirtschaft und Infrastruktur
Mit einem Centre de Santé Intégré (CSI) ist ein Gesundheitszentrum im Stadtteil vorhanden. Es gibt eine Schule. Die 980,9 Kilometer lange Nationalstraße 11 zwischen Algerien und Nigeria verläuft durch Maï Damoussa.
↑Damien Hauswirth, Hassane Yayé, Abdoulaye Sambo Soumaila, Badamassi Djariri, Issaka Lona, Malam Boukar Abba:Appui à la formulation concertée de la SPN2A pour la République du Niger. Identification et évaluation des options d’agriculture intelligente face au climat prioritaires pour l’adaptation face aux changements climatiques au Niger. Volume 2: Annexes. Ministère de l’Environnement, de la Salubrité Urbaine et du Développement Durable / Ministère de l’Agriculture et de l’Elevage / Conseil National de l’Environnement pour un Développement Durable / Haut-Commissariat à l’Initiative 3N / AFD / Facilité Adapt’Action / Baastel – BRL – ONFI, Niamey / Brüssel 2020, S.7 (spn2a.org[PDF; abgerufen am 2.April 2023]).
↑Recensement Général de la Population 1988: Répertoire National des Villages du Niger. Bureau Central de Recensement, Ministère du Plan, République du Niger, Niamey März 1991, S.385–386 (web.archive.org[PDF; abgerufen am 2.April 2023]).
↑Niger DSS.In:Systeme Nationale d’Information Sanitaire (SNIS).Ministère de la Santé Publique, République du Niger,archiviertvomOriginal(nicht mehr online verfügbar)am8.Januar 2023;abgerufen am 2.April 2023(französisch).Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/snisnet.net