| Macenta | ||
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| Koordinaten | 8° 33′ N, 9° 28′ W | |
| Basisdaten | ||
| Staat | Guinea | |
| Region | Nzérékoré | |
| Präfektur | Macenta | |
| ISO 3166-2 | GN-MC | |
| Höhe | 620 m | |
| Einwohner | 47.360 (1996) | |
Markt von Macenta (2017) | ||
Macenta ist die Hauptstadt der Präfektur Macenta in der Region Nzérékoré in Guinea und hat etwa 47.360 Einwohner (Stand 1996).
Die Stadt liegt von Hügeln umgeben in Waldguinea, im Südosten Guineas; 20 Kilometer südwestlich beginnt Liberia. Sie ist von Wald und Landwirtschaftsland umgeben.

| Macenta | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Klimadiagramm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Macenta
Quelle: www.wetterkontor.de | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Die Stadt wird überwiegend vom Volk der Loma und den muslimischen Malinke bewohnt. 1996 wurden in der Stadt 47.360 Bewohner gezählt.
Im Umfeld der Stadt werden Tee, Kaffee, Reis, Maniok, Kolanüsse, Früchte und Palmen zur Ölgewinnung angebaut. Macenta hat einen großen Markt, eine Teeverarbeitungsanlage seit 1968, eine landwirtschaftliche Forschungsstation und ein Sägewerk. Im Jahr 2020 hat Mamy Dioubaté Macenta Beans gegründet, eine Produktionsstätte und Vertriebsfirma von Robusta-Kaffee, die von 2.000 Kaffeebauern der Region beliefert wird.
Es gibt in Macenta zwei größere medizinische Einrichtungen: Das Hôpital préfectoral de Macenta und das Centre Hospitalier Régional Spécialisé, das 1981 von der Schweizer Organisation Mission Philafricaine gegründet und im Jahr 2018 unabhängig wurde. Letzteres ist spezialisiert auf die Behandlung der Krankheiten Lepra, Tuberkulose, Aids und Hepatitis, die in Waldguinea weit verbreitet waren oder sind und wenig diagnostiziert und behandelt wurden. Die Anzahl der Leprakranken und -infizierten, die im 20. Jahrhundert noch hoch war in der gesamten Waldregion, ist bis im Jahr 2020 deutlich zurückgegangen und tendiert seither gegen Null.
Die Nationalstraßen N2 und N10 kreuzen sich in der Stadt. Es gibt einen Flugplatz östlich außerhalb der Stadt, den Macenta Airport (MCA), aber er ist nicht mehr unterhalten und daher nicht mehr in Betrieb.