| Mahir Emreli | ||
Mahir Emreli (2021) | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Voller Name | Mahir Mahir oğlu Emreli | |
| Geburtsname | Mahir Mahir oğlu Madatov | |
| Geburtstag | 1. Juli 1997 | |
| Geburtsort | Baku, Aserbaidschan | |
| Größe | 188 cm | |
| Position | Sturm | |
| Junioren | ||
| Jahre | Station | |
| 2007–2013 | FK Baku | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 2014–2015 | FK Baku | 17 (0) |
| 2015–2021 | Qarabağ Ağdam | 126 (59) |
| 2021–2022 | Legia Warschau | 15 (2) |
| 2022–2024 | Dinamo Zagreb | 32 (9) |
| 2023 | → Konyaspor (Leihe) | 12 (2) |
| 2024–2025 | 1. FC Nürnberg | 24 (10) |
| 2025– | 1. FC Kaiserslautern | 12 (1) |
| 2026– | → Raków Częstochowa (Leihe) | 10 (3) |
| Nationalmannschaft | ||
| Jahre | Auswahl | Spiele (Tore)2 |
| 2012 | Aserbaidschan U17 | 3 (0) |
| 2014–2015 | Aserbaidschan U19 | 15 (2) |
| 2016–2018 | Aserbaidschan U21 | 9 (4) |
| 2017– | Aserbaidschan | 65 (7) |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. Stand: 14. Oktober 2026 2 Stand: 5. Oktober 2026 | ||
Mahir Mahir oğlu Emreli (geb. Madatov, aserbaidschanisch Mədətov; * 1. Juli 1997 in Baku) ist ein aserbaidschanischer Fußballspieler und Nationalspieler seines Landes. Der Stürmer steht beim 1. FC Kaiserslautern unter Vertrag und ist an den polnischen Erstligisten Raków Częstochowa ausgeliehen.
Emreli wurde in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku geboren und begann im Jahr 2007 in der Nachwuchsabteilung des FK Baku mit dem Fußballsport. Dort stieg er durch die diversen Altersklassen zu einem talentierten Stürmer auf und absolvierte auch Probetrainings bei Atlético Madrid des RC Lens. Am 27. September 2014 (7. Spieltag) debütierte er beim 2:1-Heimsieg gegen den Araz-Naxçıvan PFK in der höchsten aserbaidschanischen Spielklasse, als er in der 66. Spielminute für Əziz Quliyev eingewechselt wurde. In seiner ersten Saison 2014/15 als Profi bestritt er 17 Ligaspiele, in denen er keinen Torerfolg verbuchen konnte.
Am 16. Juli 2015 wechselte Emreli zum amtierenden Meister Qarabağ Ağdam, wo er einen Dreijahresvertrag unterzeichnete. Bereits in seinem ersten Ligaspiel für seinen neuen Verein am 23. August 2015 (3. Spieltag), steuerte er zum 2:0-Heimsieg gegen den AZAL PFK Baku einen Treffer bei. Nachdem er in den ersten Monaten nach seiner Ankunft nur sporadisch zum Einsatz gekommen war, entwickelte er sich im März 2016 als Stammspieler und konnte das Vertrauen des Cheftrainers Qurban Qurbanov mit Toren zurückbezahlen. In dieser Spielzeit 2015/16 markierte er in 16 Ligaeinsätzen sieben Treffer und errang mit Qarabağ den Meistertitel. Seinen Status als Starter verlor er jedoch in der darauffolgenden Saison 2016/17 wieder, in der ihm in 21 Ligaeinsätzen nur vier Torerfolge gelangen. Erneut gewann er mit seinem Verein die aserbaidschanische Meisterschaft.
Erst in der nächsten Spielzeit 2017/18 gelang ihm wieder der Sprung in die Startelf von Qurbanov. Bereits am ersten Spieltag traf er beim 3:1-Auswärtssieg gegen den Ligakonkurrenten Neftçi Baku zwei Mal und er assistierte auch das dritte Tor seiner Mannschaft. Er absolvierte 23 Ligaspiele, in denen er acht Treffer sammeln konnte und wurde mit den Atlılar abermals Meister. Der endgültige Durchbruch als Torjäger in der aserbaidschanischen Premyer Liqası gelang ihm in der Saison 2018/19, in die er, wie im Vorjahr, mit einem Doppelpack startete. Beim 5:1-Heimsieg gegen den FK Keşlə erzielte er am 3. Dezember 2018 (13. Spieltag) den ersten Hattrick seiner professionellen Laufbahn. Mit 16 Toren in 27 Ligaeinsätzen avancierte Emreli zum Torschützenkönig der Liga und gewann mit Qarabağ bereits seinen vierten Meistertitel en suite.
Aufgrund der COVID-19-Pandemie war diese Spielzeit 2019/20 verkürzt und Emreli gelangen so nur sieben Treffer in 16 Ligaeinsätzen. Mit Qarabağ wurde er ein fünftes Mal Meister und zusammen mit drei weiteren Spielern teilte er sich die Torjägerkrone.
Anfang Juni 2021 unterschrieb er zur neuen Saison 2021/2022 einen Vertrag mit dreijähriger Laufzeit mit Verlängerungsoption beim polnischen Erstligisten Legia Warschau. Dort gehörte zum Stammpersonal und bestritt 15 von 18 möglichen Ligaspielen, in denen zwei Tore erzielte. Dazu kam das im Elfmeterschießen verlorene Spiel um den polnischen Supercup, drei Pokalspiele mit einem Tor und 17 Spiele im Europapokal mit acht geschossenen Toren. Nach dem Meisterschaftsspiel am 12. Dezember 2021 gegen Wisła Płock gelang es „Fans“ von Legia in den Mannschaftsnbus einzudringen und mehrere Spieler, darunter Emreli, zu attackieren.
Ohne noch ein Spiel für Legia bestritten zu haben, wechselte er Anfang Februar 2022 zum kroatischen Erstligisten und Rekordmeister Dinamo Zagreb. In seiner ersten Saison dort bestritt er 8 von 16 möglichen Ligaspielen, in denen er zwei Tore schoss, und zwei Spiele in der Europa League. Die Saison endete mit dem Gewinn der kroatischen Meisterschaft durch Zagreb. In der nächsten Saison waren es 10 von 20 möglichen Ligaspielen mit drei geschossenen Toren sowie drei Spielen im Europapokal.
Mitte Februar 2023 wurde er für den Rest der Saison an den türkischen Erstligisten Konyaspor ausgeliehen. Emreli bestritt 12 von 15 möglichen Ligaspielen, in denen er zwei Tore schoss, für den Verein.
In der Saison 2023/24 gehörte er wieder zum Kader von Dinamo Zagreb und wurde bei 14 von 36 möglichen Ligaspielen, in denen er vier Tore schoss, eingesetzt. Dazu kam ein Pokalspiel und neun Spiele im Europapokal. Durch das Pokalspiel hatte er Anteil am Pokalsieg an der Saison 2023/24 durch Zagreb. Ebenso wurde er mit Zagreb erneut kroatischer Meister. Infolge einer Verletzung fiel er Mitte Dezember 2023 bis Mitte Mai 2024 aus.
Anfang August 2024 wechselte Emreli in die 2. Bundesliga zum 1. FC Nürnberg. Er wurde dort bei 24 von 33 möglichen Ligaspielen eingesetzt, bei denen er zehn Tore schoss, sowie bei einem Pokalspiel mit einem geschossenen Tor. Ende Juni 2025 wechselte er zur neuen Saison zum Ligakonkurrenten 1. FC Kaiserslautern. Infolge Verletzungen, darunter einer Adduktorenverletzungen von Mitte November 2025 bis Mitte Februar 2026 kam er nur auf 12 von 34 möglichen Ligaspielen mit einem Tor und einem Pokalspiel mit ebenfalls einem Tor.
Mitte Juli 2026 wurde er für die Saison 2026/27 an den polnischen Erstligisten Raków Częstochowa mit anschließender Kaufoption ausgeliehen.
Von 2012 bis 2018 absolvierte der Stürmer insgesamt 27 Partien für diverse aserbaidschanische Jugendauswahlmannschaften und erzielte dabei sechs Treffer.
Im Mai 2017 nahm er mit der U 23-Nationalmannschaft an den II. Islamic Solidarity Games in Baku teil und gewann das dortige Turnier.
Am 9. März 2017 debütierte Mədətov bei einer 1:2-Testspielniederlage gegen Katar in der aserbaidschanischen A-Nationalmannschaft, als er in der 68. Spielminute für Ağabala Ramazanov eingewechselt wurde. Sein erstes Länderspieltor gelang ihm am 29. Mai 2018 beim 3:0-Sieg in einem freundschaftlichen Test gegen Kirgisistan.
Qarabağ Ağdam
Dinamo Zagreb
Im Mai 2019 änderte er seinen Nachnamen von Madatov (aserbaidschanisch Mədətov) zu Emreli und nahm damit den Geburtsnamen seiner Mutter an. Grund dafür war, dass er die erneute Heirat seines Vaters nicht akzeptierte und dies auch öffentlich so kommunizierte.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Emreli, Mahir |
| ALTERNATIVNAMEN | Emreli, Mahir Mahir oğlu (vollständiger Name); Madatov, Mahir Mahir oğlu (Geburtsname); Mədətov, Mahir Mahir oğlu; Mədətov, Mahir; Madatov, Mahir |
| KURZBESCHREIBUNG | aserbaidschanischer Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 1. Juli 1997 |
| GEBURTSORT | Baku, Aserbaidschan |