| Main-Kinzig-Kliniken gGmbH | |
|---|---|
| Rechtsform | Gemeinnützige GmbH |
| Gründung | 1997 |
| Sitz | Gelnhausen, Deutschland |
| Leitung |
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| Mitarbeiterzahl | 2.633 |
| Branche | Gesundheitswesen |
| Website | www.mkkliniken.de |
Die Main-Kinzig-Kliniken sind im Jahr 1997 aus dem Eigenbetrieb der drei Kreiskrankenhäuser Gelnhausen, Schlüchtern und Bad Soden-Salmünster in der Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH entstanden und sind für ein Einzugsgebiet von 250.000 Menschen im östlichen Main-Kinzig-Kreis zuständig. Alleiniger Eigentümer ist der Main-Kinzig-Kreis. Sie bieten an den verbleibenden Standorten Gelnhausen und Schlüchtern stationäre und ambulante Behandlungen an und besteht aus 15 Fachabteilungen mit mehr als 700 Betten inklusive 35 tagesklinischer Plätze. An beiden Standorten sind Facharztzentren angeschlossen. Sie dienen als Notfallstandorte.
Die Kliniken sind Träger einer Schule für Pflegeberufe und nehmen als Lehrkrankenhaus an der studentischen Ausbildung in der Medizin und in den Pflegewissenschaften teil.

Das Krankenhaus ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Hochschule Fulda.
Das Krankenhaus unterhält folgende Fachabteilungen:
Die bettenführenden Fachabteilungen werden von der Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie und der Funktionsabteilung Radiologie sowie durch das Labor unterstützt. Jährlich werden im Krankenhaus in Gelnhausen über 56.500 Patienten medizinisch versorgt, davon 23.500 stationär und 33.000 ambulant.
Mit der Einrichtung eines ambulanten Operationszentrums und eines Facharztzentrums mit den Fachrichtungen
erweiterten die Kliniken ihr fachärztliches ambulantes Angebot.


Folgende Fachabteilungen bietet das Krankenhaus Schlüchtern den Menschen im mittleren/östlichen Main-Kinzig-Kreis und Umland an:
Jährlich werden im Krankenhaus Schlüchtern über 23.250 Patienten medizinisch versorgt, davon über 7.750 stationär und rund 15.500 ambulant. Für Menschen, die über den stationären Aufenthalt im Krankenhaus hinaus noch pflegebedürftig sind, bieten die Main-Kinzig-Kliniken in einer angegliederten ambulanten Pflegeeinrichtung die Möglichkeit einer weiteren Betreuung im häuslichen Umfeld an. Die Rehabilitationseinrichtung für psychisch kranke Menschen (RPK) unterstützt in Kooperation mit dem Behindertenwerk Main-Kinzig e. V. neben der medizinischen auch die berufliche Rehabilitation psychisch kranker Menschen.
Im Jahr 2020 wurden bei einem groß angelegten Prüfungsverfahren die Abrechnungen mehrerer hessischer Krankenhäuser untersucht. Dabei wurden in der Folge auch die Main-Kinzig-Kliniken Ziel staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen.
Am 19. Juni wurde ein Verfahrensabschluss erreicht: Die Main-Kinzig-Kliniken müssen vier Millionen Euro an die Krankenkassen zurückzahlen. Im Gegenzug wurden die Ermittlungen eingestellt.