Malilia

Malilia
Malilia (Osttimor)
Malilia (Osttimor)
Malilia
Koordinaten 8° 55′ S, 125° 18′ OKoordinaten: 8° 55′ S, 125° 18′ O

Karte des Sucos Goulolo
Basisdaten
Staat Osttimor
Gemeinde Bobonaro
Verwaltungsamt Cailaco
Suco Goulolo
Einwohner 328 (2015)
Politik
Chefe de Aldeia Leão Soares (2023)

Malilia ist eine osttimoresische Aldeia im Suco Goulolo (Verwaltungsamt Cailaco, Gemeinde Bobonaro). 2015 lebten in der Aldeia 328 Menschen. Malilia liegt im Osten des Sucos. Westlich befindet sich die Aldeia Ilat-Bote. Im Norden grenzt Malilia an den Suco Guenu Lai, im Osten an den Suco Laubono und im Süden an den Suco Atudara. Der Marobo bildet die Grenze im Osten. In ihn fließen der nördliche Grenzfluss Aimera und der südliche Grenzfluss Boroulo. Der Danau Tapakora und der Danau Lagarbesi sind zwei von mehreren kleinen Seen in Malilia. Berge in Malilia sind unter anderem der Foho Oholau (536 m), der Foho Suli (772 m) und der Foho Suriubu (544 m).

Landkarten von 2008 markierten im Osten zwei nahe nebeneinander liegende Siedlungen mit den Namen Poetete und Malilia. Die Aldeia Poetete wurde in der Tabelle des Atlas der Gemeinde Bobonaro (2019) aufgeführt. Auf der Landkarte des Atlas fehlte aber Poetete. In der Gesamtübersicht des Diploma Ministerial n.° 31/26 fehlt die Aldeia Poetete ebenfalls, sodass sie vermutlich 2019 in die benachbarte Aldeia Malilia aufging.

An einem Steilhang oberhalb des Boroulo befindet sich östlich des Foho Oholau die kleine Siedlung Mubaa. Der Ort Suriubu liegt nahe dem Danau Tapakora. Die große Siedlung im Zentrum von Goulolo trägt auf Landkarten unterschiedliche Namen. Auf den Karten von 2008 wird sie als zwei getrennte Siedlungen mit Namen Aitasiabe und Pasarema markiert. Auf der Karte aus dem Atlas von 2019 sind die Siedlungen zusammengewachsen. Hier befindet sich ein Wassertank, der den Ortsnamen Nunubuti trägt. Weitere Siedlungen liegen weiter westlich.

Politik

2023 wurde Leão Soares zum Chefe de Aldeia gewählt.

Einzelnachweise

  1. 1 2 Direcção-Geral de Estatística: Atlas der Gemeinde Bobonaro, abgerufen am 25. September 2022.
  2. ↑ Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015 (Memento vom 23. September 2019 im Internet Archive), abgerufen am 23. November 2016.
  3. 1 2 Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  4. ↑ PeakVisor: Foho Suriubu, abgerufen am 8. Dezember 2024.
  5. ↑ Direcção-Geral de Estatística: Atlas der Gemeinde Bobonaro, abgerufen am 25. September 2022.
  6. ↑ DIPLOMA MINISTERIAL N.º 31/2026 de 3 de Julho RECONHECIMENTO DOS SUCOS E DAS ALDEIAS. In: Jornal da República. 3. Juli 2026, abgerufen am 10. Oktober 2026 (portugiesisch).
  7. 1 2 3 Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  8. ↑ Direcção-Geral de Estatística: Atlas der Gemeinde Bobonaro, abgerufen am 25. September 2022.
  9. ↑ Portal Municipal Bobonaro: Posto Administrativo Cailaco, abgerufen am 1. März 2025.