Mampasberg

Mampasberg (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Mampasberg
Mampasberg (Österreich)
Mampasberg (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Melk (ME), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Melk
Pol. Gemeinde Leiben
Koordinaten 48° 13′ 58″ N, 15° 15′ 33″ OKoordinaten: 48° 13′ 58″ N, 15° 15′ 33″ Of1
Höhe 280 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 59 (1. Jän. 2026)
Fläche d. KG 1,39 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 04682
Katastralgemeindenummer 14139
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
f0
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59

BW

Mampasberg ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Leiben im Bezirk Melk in Niederösterreich mit 59 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026).

Geografie

Das Dorf befindet sich südwestlich von Leiben und hoch über dem linken Ufer der Donau, weshalb man eine gute Fernsicht nach Süden hat. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 29 Adressen.

Geschichte

Südwestlich von Mampasberg (Meginbolteperge, Maepoltesperch, Meinpolczperig) ist im Bereich oder an der Stelle des Reithofs ⊙ erstmals 1130 ein Gutshof im Besitz des Freisinger Domkapitels urkundlich erwähnt, er wurde nach einem Besitzer zeitweise auch Streinhof genannt.

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit elf Häusern genannt, das nach Ebersdorf eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Leiben besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Mampasberg eine Pension, ein Schmied und einige Landwirte ansässig.

Siedlungsentwicklung

Zum Jahreswechsel 1979/1980 befanden sich in der Katastralgemeinde Mampasberg insgesamt 19 Bauflächen mit 9.744 m² und 32 Gärten auf 45.014 m², 1989/1990 gab es 33 Bauflächen. 1999/2000 war die Zahl der Bauflächen auf 73 angewachsen und 2009/2010 bestanden 33 Gebäude auf 74 Bauflächen.

Bodennutzung

Die Katastralgemeinde ist landwirtschaftlich geprägt. 91 Hektar wurden zum Jahreswechsel 1979/1980 landwirtschaftlich genutzt und 40 Hektar waren forstwirtschaftlich geführte Waldflächen. 1999/2000 wurde auf 92 Hektar Landwirtschaft betrieben und 40 Hektar waren als forstwirtschaftlich genutzte Flächen ausgewiesen. Ende 2018 waren 89 Hektar als landwirtschaftliche Flächen genutzt und Forstwirtschaft wurde auf 39 Hektar betrieben. Die durchschnittliche Bodenklimazahl von Mampasberg beträgt 49,6 (Stand 2010).

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2026 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2026), (ODS, 500 KB)
  2. ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
  3. ↑ Reithof auf noeburgen.imareal.sbg.ac.at (NÖ Burgen online, Institut für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit, Krems an der Donau, Einrichtung der Universität Salzburg), abgerufen am 17. Oktober 2026.
  4. ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 6f (Mampasberg in der Google-Buchsuche).
  5. ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 346
  6. 1 2 BEV: Regionalinformation 31.12.2018 auf bev.gv.at (online)