Margarete Ruckmich

Margarete Ida Emilie Ruckmich (* 8. März 1894 in Freiburg im Breisgau; † 3. Januar 1985 in Freiburg im Breisgau) war eine deutsche Wegbereiterin für Frauenberufe in der katholischen Kirche.

Leben

Ruckmich entstammt einer Kaufmannsfamilie, die in Freiburg das alteingesessene „Musikhaus Ruckmich“ betrieb. Als älteste Tochter von Ludwig Carl Maria Ruckmich (1864–1933) und seiner Frau Adelheid, geb. Rapp (1871–1962), sollte sie den Familienbetrieb weiterführen und erhielt die dafür notwendige anspruchsvolle Ausbildung. Nach erstem sozialen Engagement in Kindergärten und in der Säuglingspflege wurde aber die caritative Tätigkeit immer mehr zum Schwerpunkt ihres Lebens. So arbeitete sie als Krankenpflegerin und übernahm als eine der ersten Frauen wichtige Aufgaben im Deutschen Caritasverband, ab 1960 als Direktorin. Mit der Gemeindehelferin – heute als Gemeindereferentin bezeichnet – hatte sie einen neuen Beruf für Frauen in der ansonsten von Männern dominierten Seelsorge der katholischen Kirche begründet. Die 1928 errichtete „Gemeindehelferinnenschule“ der Erzdiözese Freiburg trägt heute als Margarete Ruckmich Haus ihren Namen.

Schriften

Literatur

Commons: Margarete Ruckmich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Ruckmich, Margarete Ida Emilie - LEO-BW. Landesarchiv Baden-Württemberg, abgerufen am 5. Januar 2022.
Personendaten
NAME Ruckmich, Margarete
ALTERNATIVNAMEN Ruckmich, Margarete Ida Emilie (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG deutsche Begründerin des Frauenberufes in der Seelsorge
GEBURTSDATUM 8. März 1894
GEBURTSORT Freiburg im Breisgau
STERBEDATUM 3. Januar 1985
STERBEORT Freiburg im Breisgau