Margareth Lanzinger

Margareth Lanzinger (* 1965 in Innichen) ist eine italienische Historikerin. Sie ist Universitätsprofessorin am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte mit neuzeitlichem Schwerpunkt an der Universität Wien.

Leben

Lanziger absolvierte von 1996 bis 1998 ein Projektstudium „Kultur und Umwelt“ der geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien gemeinsam mit dem Interuniversitären Institut für interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (IFF). Im Jahr 1999 promovierte sie zum Dr. phil. an der Universität Wien bei Michael Mitterauer und Edith Saurer. Seit 2017 lehrt sie als Professorin für Wirtschafts- und Sozialgeschichte des 16. bis 19. Jahrhunderts an der Universität Wien.

Ihre Forschungsschwerpunkte sind historische Anthropologie, Mikrogeschichte, Geschlechtergeschichte, Verwandtschaft und Familie, Heirat und Ehe, Besitz und Vermögen, Erb- und Ehegüterpraxis, Kulturgeschichte der Verwaltung und Konstruktion von Helden.

In ihrer Dissertation Das gesicherte Erbe untersucht Lanzinger den Zugang zu landwirtschaftlichen Ressourcen unter Einbezug des Geschlechts am Beispiel des Ehegüter- und Erbrechts in Innichen.

Schriften (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Gertrude Langer-Ostrawsky: Agrargeschichte als Geschlechtergeschichte? In: Jahrbuch für Geschichte des ländlichen Raumes. Band 2, 8. März 2022, S. 213–220 Seiten, doi:10.25365/RHY-2005-21 (univie.ac.at [abgerufen am 31. Mai 2026]).
Personendaten
NAME Lanzinger, Margareth
KURZBESCHREIBUNG italienische Historikerin
GEBURTSDATUM 1965
GEBURTSORT Innichen