Simone Derix (* 1973) ist eine deutsche Historikerin.
Von 1993 bis 2000 studierte sie Mittlere und Neuere Geschichte, deutsche Philologie, Romanistik und Politikwissenschaft an den Universitäten Köln und Bologna. Von 2000 bis 2002 und von 2005 bis 2006 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Hamburger Institut für Sozialforschung. 2006 schloss sie die Promotion in Köln ab.
Von 2007 bis 2013 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in Köln, Duisburg-Essen und München. 2014 habilitierte sie sich in München mit einer Studie zu transnationalen Familien- und Vermögensbeziehungen im 19. und 20. Jahrhundert. Im Kollegjahr 2013/14 war sie als Förderstipendiatin am Historischen Kolleg in München. 2014–2015 nahm sie eine Professurvertretung an der Universität Mainz wahr. Seit dem 1. Oktober 2018 ist sie Inhaberin des Lehrstuhls für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. 2023 war sie für ein Semester Senior Fellow in Berkeley, USA.
Die Wissenschaftlerin ist Mitglied in Verbänden wie dem Arbeitskreis Historische Friedensforschung, dem Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands und dem Deutschen Hochschulverband.
Ihre Forschungsschwerpunkte sind Geschichte Europas im 19. und 20. Jahrhundert in ihren transnationalen und globalen Bezügen, Geschichte von Reichtum, Vermögen und Eigentumsordnungen, Kulturgeschichte des Politischen in internationaler Perspektive sowie Familien- und Verwandtschaftsgeschichte.
Simone Deric erhielt folgende Auszeichnungen:
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Derix, Simone |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Historikerin |
| GEBURTSDATUM | 1973 |
| GEBURTSORT | München |