Marie Corelli

Marie Corelli

Marie Corelli (* als Mary Mackay, 1. Mai 1855 in London; † 21. April 1924 in Stratford-upon-Avon; auch bekannt als Minnie Mackay) war eine britische Okkultistin und Schriftstellerin.

Leben

Mary Mackay war die uneheliche Tochter des schottischen Poeten und Komponisten Charles Mackay und dessen Bediensteter, Elizabeth Mills. 1866 wurde das junge Mädchen in ein Pariser Convent zur Erziehung gegeben und durfte erst nach vier Jahren zum ersten Mal in ihre Heimat zurückkehren.

Sie lebte über 40 Jahre mit ihrer Weggefährtin Bertha Vyer zusammen. Mary und Bertha wurden Seite an Seite beerdigt.

Filmische Adaptionen

Ein Teil ihrer Werke wurde in der Stummfilmzeit der 1920er-Jahre verfilmt:

Ihr Leben diente als Inspiration für den Kinofilm Angel – Ein Leben wie im Traum (Originaltitel: Angel) von François Ozon aus dem Jahr 2007. Das Drehbuch schrieben Martin Crimp und Ozon selbst nach dem gleichnamigen Roman der britischen Schriftstellerin Elizabeth Taylor (1957), die sich ihrerseits an der Biografie von Marie Corelli orientierte.

Literatur

Commons: Marie Corelli – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Personendaten
NAME Corelli, Marie
ALTERNATIVNAMEN Mackay, Mary (wirklicher Name)
KURZBESCHREIBUNG britische Schriftstellerin
GEBURTSDATUM 1. Mai 1855
GEBURTSORT London
STERBEDATUM 21. April 1924
STERBEORT Stratford-upon-Avon