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Von 2020 bis 2022 war er Studienleiter an der freien Kunstakademie (FKAM) in Mannheim und erhielt von 2018 bis 2022 das Atelierstipendium der Stadt Mannheim.
2017 gründete er die Künstlergruppe die Kunstpirativen.
Subkulturen, Clubkultur, Musik, Urbanität und die Natur bestimmten seit jeher seine Arbeiten. Seine Medien umfassen Malerei, Zeichnung, Wandmalereien, Fotografie und Film.
Seine Themen changieren zwischen der einen größten Realität, gewendet in abstrahierte Bildwelten, bis hin zu Arbeiten der Gegenstandslosigkeit. Es geht um die alles umfassenden Strukturen des Universums, die unser irdisches Dasein prägen. Dabei liegt für Marius Ohl allem ein Gegenstand zu Grunde, indem Zustände aufgezeigt werden, die sich außerhalb des Offensichtlichen befinden. Quantenphysik und die Neurowissenschaften ergänzen diese Beobachtungen. Der Mensch scheint abwesend zu sein und ist dadurch in seinen Arbeiten umso präsenter. Zwei Richtungen sind zu erkennen: Zum einen beschäftigen ihn das frei komponierende Arbeiten, ähnlich dem Freejazz, indem alle zur Verfügung stehenden Elemente kombinierend die Form und Geste prägen. Zum anderen setzt er nach Konzepten ganze Serien in Szene, die einem genauen Plan folgen.
Ausstellungen (Auswahl)
2025: die Kunstpirativen Vol.2, Xylon Museum, Schwetzingen
2025: Kein Zufall, Strümpfe, The Supper-Artclub, Mannheim
2024: Neues aus der Sammlung (1835–2024). Entdeckungen und Erwerbungen, Museum Sammlung Prinzhorn, Heidelberg
2021: Longing – Ein Sehnen im Raum, Hawerkamp 31 e.V., Münster
2021: die Kunstpirativen, Strümpfe The Supper-Artclub, Mannheim