Markenaktivismus

Markenaktivismus bzw. Brand Activism bezeichnet das Phänomen, wenn Inhaber von Marken sich „öffentlich [...] zu kontroversen gesellschaftspolitischen Themen“ äußern und damit verdeutlichen, „welche Werte ihnen wichtig sind“. Markenaktivismus geht dabei in der aktiven Form über die Corporate Social Responsibility hinaus.

Beispiele sind öffentliche Stellungnahmen von Markeninhabern zu kontroversen sozio-politischen Themen wie Immigration, gleichgeschlechtliche Ehe, Rassismus, Impfungen oder Gender-Gerechtigkeit. Zu den bekannten Beispielen für Markenaktivismus zählt die Unterstützung der GLS-Bank für Fridays for Future, die Unterstützung der UEFA und BMW im Kontext des Pride-Monats, Ben & Jerry's für soziale Gerechtigkeit und besonders die Kampagne von Nike gegen Rassendiskriminierung.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Vgl. Daniela Baumann, Larissa Urbiks: Brand Activism - Wenn Marken gesellschaftspolitisch aktiv werden. S. 284.
  2. ↑ Markenaktivismus
  3. ↑ Erfolgreiches Forschungsprojekt zum Thema Markenaktivismus – Konferenzteilnahme und aktuelle Veröffentlichungen thm.de
  4. ↑ Markenaktivismus – welche Themen sollten Unternehmen adressieren? uni-bremen.de
  5. ↑ Warum Ben & Jerry's voll auf soziale Werte setzt wuv.de
  6. ↑ Wissenschaft trifft Praxis: Markenaktivismus markenartikel-magazin.de
  7. ↑ Why companies need to be authentic about brand activism edu.au