| Marrow Deep | ||||
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| Studioalbum von Mastodon | ||||
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Veröffent- |
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Titel (Anzahl) |
12 | |||
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1:05:23 | ||||
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Besetzung |
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Patrik Berger, Kurt Ballou, Mastodon | ||||
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Studio(s) |
West End Sound, Atlanta | |||
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Marrow Deep (englisch Bis ins Mark) ist das neunte Studioalbum der US-amerikanischen Metal-Band Mastodon, welches im August 2026 erschien.
Im Oktober 2022 erklärte Schlagzeuger Brann Dailor, dass seine Band in Kürze mit der Arbeit an neuem Material beginnen wird. Für das im Jahre 2021 veröffentlichte Studioalbum Hushed and Grim schrieb die Band mehr als die 15 Lieder, die für das Album verwendet wurden. Die Band musste seinerzeit auswählen, welche Titel für das Album verwendet werden sollten und Dailor mochte einige der übrig gebliebenen Titel. Ungefähr ein Jahr später äußerte der Gitarrist Bill Kelliher die Hoffnung, im Dezember des Jahres oder Anfang 2024 die Arbeit aufnehmen zu können. Wegen der COVID-19-Pandemie konnte die Band nicht genügend auf Tournee gehen. So hätten Mastodon keine richtige Europa-Tour spielen können und auch andere Regionen wurden verpasst.
Brann Dailor erklärte dann im Juli 2024, dass die Band seit Februar hart an gleich zwei verschiedenen Projekten arbeiten würde. Dabei würde es sich nicht um ein Doppelalbum handeln. Dennoch hätten sich „tonnenweise“ Riffs angesammelt. Im Januar 2025 erklärte Dailor, dass die neuen Lieder aus verschiedenen Genres kommen würden. Er würde etwas Punk-Rock hören, etwas verrückten Progressive Metal und die härteste Version der Band würde hin und wieder seinen Kopf herausstrecken. Überschattet wurden die Arbeiten durch die Trennung vom Gitarristen Brent Hinds im März 2025. Hinds verstarb im August des Jahres nach einem Motorradunfall. Laut Brann Dailor war Hinds nicht mehr an der Entstehung des Albums beteiligt.
„Es ist alles neues Material. Gegen Ende war es leider schwierig, ihn dazu zu bewegen, in den Proberaum zu kommen. Er war ein Freigeist. Er wollte mit seinem Motorrad herumfahren und dies und das unternehmen. Er war dort, wohin der Wind ihn trug. Leider führte der Weg nicht zum Proberaum, um an Riffs zu arbeiten.“
Am Songwriting und den Aufnahmen beteiligt waren zusätzlich noch Nick Johnston und João Nogueira, die als Live-Gitarrist bzw. Keyboarder für Mastodon aktiv sind und später zu festen Bandmitgliedern wurden. Mit den beiden Neuzugängen erarbeiteten Mastodon Grundgerüste für 20 Lieder, bevor die eigentlichen Aufnahmen begannen. Laut Dailor profitierte die Band davon, dass sowohl Johnston als auch Nogueira im Gegensatz zu den restlichen drei Bandmitgliedern eine klassische musikalische Ausbildung genossen haben und so zahlreiche neue Ideen einbringen konnten. Im Gegensatz zu den früheren Alben entstanden Musik und Texte gleichzeitig, während die Texte früher zum Schluss erarbeitete wurden.
Aufgenommen wurde Marrow Deep erneut im bandeigenen Tonstudio West End Sound in Atlanta. Produziert wurde das Album von Patrik Berger, dem Converge-Gitarristen Kurt Ballou und der Band. Gemischt wurde das Album von Andrew Scheps, während Ted Jensen das Mastering übernahm. Auf dem Album sind zahlreiche Gastsänger zu hören, wie Josh Homme von der Band Queens of the Stone Age, Nate Newton und Ben Koller von der Band Converge, Randy Blythe von der Band Lamb of God, Neil Fallon von der Band Clutch und Joe Duplantier von der Band Gojira. Darüber hinaus ist noch der Bassist Geezer Butler von der Band Black Sabbath auf dem Album zu hören.
Die Erstveröffentlichung von Marrow Deep erfolgte am 28. August 2026 bei Concord Records. Das Album erschien in seiner Originalausführung als CD (Katalognummer: 7279075) und LP (Katalognummer: 7277418) sowie zum Download und Streaming mit zwölf Titeln. Vor der Albumveröffentlichungen erschienen die Lieder Your Ghost Again (2. Juni 2026), Snakes for Dinner (13. Juli 2026) und In the Ruins (13. August 2026) als Single. Begleitet wurden die Singleauskopplungen je von einem offiziellen Musikvideo. Das Albumcover wurde erneut von Paul Romano entworfen. Am 9. Juli 2026 veröffentlichte die Band zusätzlich ein 36-minütiges Video mit dem Titel The Mastodon in the Room, in dem Brann Dailor, Bill Kelliher und Troy Sanders über den Tod ihres ehemaligen Bandkollegen Brent Hinds sprechen.
| Titelliste | |
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Laut dem Schlagzeuger Brann Dailor handelt es sich um ein Konzeptalbum, dessen Geschichte sich um „übernatürlichen Horror“ drehen würde. Die Band hatte eine sehr emotionale Zeit, besonders durch den Tod des ehemaligen Bandkollegen Brent Hinds als auch wegen des Todes von Brann Dailors Mutter. All dies würde laut Dailor in der Musik und den Songs drinstecken. Inspiriert wurde das Album von den Moiren, den Schicksalsgöttinnen der griechische Mythologie. Der Albumtitel wäre eine offene Beobachtung.
„Es repräsentiert zwei verlorene Beziehungen, meine Mutter und Brent Hinds. Diese Beziehungen sind im Mark, sie sind so tief drin wie nur möglich.“
Barbarians Blood handelt laut dem Bassisten Troy Sanders davon, dass die Band die „schöne Gelegenheit“ hat, ein neues Album zu schreiben, denn „unterhalb der Trauer läge ein See aus Dankbarkeit“. In Your Ghost Again beschreibt Dailor das Gefühl, das nahestehende Personen, die man verloren hat, immer wieder als Geister sieht. So habe er während der Aufnahmen immer wieder gedacht, dass Brent Hinds rechts von seinem Schlagzeug stehen würde. Dort, wo er sonst immer stand. Mit dem Lied Snakes for Dinner beschreibt Brann Dailor das „nicht so gute Gefühl“, mit einer Person vor dessen Tod nicht in der Lage gewesen zu sein, das Kriegsbeil zu begraben.
„Wenn jemand stirbt machst du eine Autopsie der Beziehung. Du gehst an den Anfang zurück und zu allem, was geschah, und was du anders gemacht hättest. Die guten Zeiten, die schlechten Zeiten, die Dinge, nicht mehr gesagt werden konnten. Übrig gebliebenes wie ein zerfranstes Seil.“
Das Lied In the Ruins wurde vom Hurrikan Helene inspiriert, der im September 2024 das Haus von Troy Sanders überschwemmte und zahlreiche persönliche Gegenstände zerstörte.
Marrow Deep wurde von den deutschen Magazinen Metal Hammer und Visions jeweils zum Album des Monats gewählt. Laut Frank Thiessies vom Metal Hammer liefern Mastodon das „bestmögliche Album des neu angebrochenen Bandkapitel“ ab und liefern „triumphale Trauerarbeit“. Jedoch würde man Brent Hinds’ „musikalische Präsenz an der Gitrarre sowie seinen Gesangsbeitrag hör- und spürbar vermissen“. Thiesses vergab fünf von sieben Punkte. Florian Schneider vom Magazin Visions schrieb, dass die Band „die Trauer in einige der besten Songs ihrer Karriere kanalisiert haben“. Mastodon wären eine Band, die die Binsenweisheit, dass aus großem Leid große Kunst entsteht, „bereits mehrfach mit Leben gefüllt“. Tobias Tißen vom deutschen Magazin Morecore schrieb, dass Mastodon „einige ihrer stärksten Momente seit Jahren kreieren“, jedoch würde „ein wenig die Unberechenbarkeit früherer Platten fehlen“. Tißen vergab sieben von zehn Punkte.
| ChartsChartplatzierungen | Höchstplatzierung | Wochen |
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| 5 (1 Wo.) | 1 | |
| 8 (1 Wo.) | 1 | |
| 4 (1 Wo.) | 1 | |
| 40 (1 Wo.) | 1 | |
| 27 (1 Wo.) | 1 |