| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 54° 17′ N, 10° 24′ O | |
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | |
| Kreis: | Plön | |
| Amt: | Selent/Schlesen | |
| Höhe: | 75 m ü. NHN | |
| Fläche: | 19,54 km² | |
| Einwohner: | 935 (31. Dez. 2025) | |
| Bevölkerungsdichte: | 48 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 24238 | |
| Vorwahl: | 04384 | |
| Kfz-Kennzeichen: | PLÖ | |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 57 050 | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Kieler Straße 18 24238 Selent | |
| Website: | martensrade.amt-selent-schlesen.de | |
| Bürgermeisterin: | Ulrike Raabe (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Martensrade im Kreis Plön | ||
Martensrade ist eine Gemeinde im Kreis Plön in Schleswig-Holstein.
Das Gebiet der Gemeinde Martensrade erstreckt sich südlich vom Selenter See im Naturraum Ostholsteinisches Hügel- und Seenland (Haupteinheit Nr. 702), einem Teil des Schleswig-Holsteinischen Hügellandes. Im Süden liegt das Naturschutzgebiet Gödfeldteich.
Brook, Ellhornsberg, Fuhlenbrügge, Grabensee, Grebinsrade, Haferklinten, Hohenklampen, Hummel, Klinten, Kollstedt, Lohbek, Marienhorst, Martensrade, Plus, Rögen, Rüfrade, Schien, Speckeln, Stellböken, Windberg, Wittenberg und Wittenberger Passau sowie das Gut Wittenberg liegen im Gemeindegebiet.
Das Gut Wittenberg wurde 1299 erstmals erwähnt. Es befindet sich seit 1584 im Besitz der Familie Reventlow.
Von 1910 bis 1930 war Martensrade Bahnstation der Kleinbahn Kirchbarkau–Preetz–Lütjenburg, von 1910 bis 1938 war in Stellböken eine Bahnstation dieser Bahn.
Besondere Bekanntheit erlangte Martensrade durch den Sitz der rechtsextremen Verlagsgruppe Lesen und Schenken von Dietmar Munier, die unter anderem die Wochenzeitung Der Schlesier sowie die Monatsmagazine Zuerst! und Deutsche Militärzeitschrift im deutschsprachigen Raum an Kiosken vertreibt. Als Reaktion darauf wurde das Gemeinschaftshaus in Geschwister-Scholl-Haus umbenannt.
Bei der Kommunalwahl am 14. Mai 2023 wurden insgesamt elf Sitze vergeben. Von diesen erhielt Wir für Martensrade sieben Sitze und die SPD vier Sitze.
Blasonierung: „Von Blau und einer roten Backsteinmauer durch einen nach oben gewellten, nach unten gezinnten silbernen Schrägbalken geteilt. Unten ein silberner Baumstumpf.“
Die Wirtschaft in der Gemeinde ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt.
Durch die Gemeinde führt die Bundesstraße 202 von Raisdorf nach Oldenburg (Holstein).