Martin Eichhorn

Martin Eichhorn (2023)

Martin Eichhorn (* 17. Januar 1969 in Berlin) ist ein deutscher Autor.

Leben

Martin Eichhorn kam 1969 in Berlin zur Welt und wuchs als Sohn eines Polizeibeamten in Berlin-Kreuzberg auf. Nach dem Abitur studierte er an der Freien Universität Berlin Linguistik, Philosophie und Bibliothekswissenschaft. Auf den Magister-Abschluss 1994 folgte an der Humboldt-Universität zu Berlin im Jahr 2002 seine Promotion mit einem literaturwissenschaftlichen Thema, Doktorvater war Hans-Albrecht Koch.

2005 legte er die bibliothekarische Staatsprüfung zum Assessor ab. Auf Basis der damit verbundenen Abschlussarbeit, seinen praktischen Erfahrungen in Bibliotheken, unter anderem in der Zentral- und Landesbibliothek Berlin und der Stadtbibliothek Neukölln, sowie einer sechsmonatigen Hospitation im Stab des Berliner Polizeipräsidenten legte er 2006 einen Leitfaden zur Deeskalation in Bibliotheken vor, der bis 2015 in drei Auflagen erschien.

Seit 2006 gibt er Seminare zu diesem Thema und weitete Deeskalationstrainings auf weitere Branchen aus, beispielsweise auf die Gesundheitswirtschaft. Hier ist er ebenfalls Autor beziehungsweise Mitautor von Praxisleitfäden. Er gab zudem dem Radiosender Rbb 88.8 ein zweistündiges Interview zum Thema Gewaltprävention und Deeskalation. Als Dozent beziehungsweise Lehrbeauftragter wirkte er mit diesen Themenschwerpunkten nebenberuflich an den Universitäten Salzburg und Innsbruck sowie der Bildungsakademie Justizvollzug Berlin.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Monografien

Artikel in Fachzeitschriften

Martin Eichhorn hat eine Reihe von Beiträgen in Fachzeitschriften für die Polizei, für Bibliotheken und für die Gesundheitsbranche publiziert.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Eintrag Eichhorn, Martin in: Kürschners Deutscher Literatur-Kalender 2022/2023, S. 192.
  2. ↑ Martin Eichhorn: Dienst im Kampf gegen die Schwerstkriminalität. In: Polizei Berlin, 6 (2005), S. 14.
  3. 1 2 Zur Person. In: martin-eichhorn.berlin. Abgerufen am 19. April 2025 (Angaben auf der Website von Martin Eichhorn).
  4. ↑ Martin Eichhorn: Die Grenzen der Bibliothek. Kann das Wissen um die atomare Bedrohung bewahrt werden? In: Buch und Bibliothek. Band 48, Nr. 2, 1996, S. 161–165, hier S. 163 (online).
  5. ↑ Martin Eichhorn: Kulturgeschichte der „Kulturgeschichten“. Typologie einer Literaturgattung. Königshausen und Neumann. Würzburg 2002, S. 7, ISBN 978-3-8260-2341-5.
  6. ↑ Martin Eichhorn: Als Gast beim Abschnitt 53 – Impressionen aus dem Polizeialltag. In: Polizei Berlin, 4 (2003), S. 15 f.
  7. 1 2 Daniela Brown: Rezension zu: Martin Eichhorn: Konflikt- und Gefahrensituationen in Bibliotheken. Ein Leitfaden für die Praxis. Bad Honnef: Bock + Herchen Verlag 2006. 127 S. 16,80 € ISBN 3-88347-246-8. In: LIBREAS. Library Ideas. Nr. 6, 2006 (online).
  8. ↑ Martin Eichhorn: Gewaltprävention in der Arztpraxis. Der richtige Umgang mit schwierigen und gefährlichen Patienten. Deutscher Ärzte-Verlag, Köln 2009, ISBN 978-3-7691-3367-7.
  9. ↑ Hans-Joachim Eberhard, Martin Eichhorn, Iris Natanzon: Prävention von Bedrohungen und Gewalt sowie Deeskalation in der Praxis. Modul für Moderierende. März 2025. Hrsg.: Kassenärztliche Bundesvereinigung. März 2025 (online [PDF]).
  10. ↑ Kurze Zündschnur? Wie wir hitzige Situationen erfolgreich entschärfen. In: rbb 88.8. Rundfunk Berlin-Brandenburg, 8. Juni 2024, archiviert vom Original am 16. Juli 2024; abgerufen am 19. April 2025.
  11. ↑ Sicherheit und Ordnung. In: berlin.de. Abgerufen am 19. April 2025 (Fortbildungsangebot im Berliner Justizvollzug (hier Rubrik Deeskalierende Kommunikationstechniken (SO09))).
  12. ↑ Siehe die Auswahl dieser Beiträge auf der Website des Autors, Stand Oktober 2025.
Personendaten
NAME Eichhorn, Martin
KURZBESCHREIBUNG deutscher Autor und Trainer
GEBURTSDATUM 17. Januar 1969
GEBURTSORT Berlin