
Martin Eichhorn (* 17. Januar 1969 in Berlin) ist ein deutscher Autor.
Martin Eichhorn kam 1969 in Berlin zur Welt und wuchs als Sohn eines Polizeibeamten in Berlin-Kreuzberg auf. Nach dem Abitur studierte er an der Freien Universität Berlin Linguistik, Philosophie und Bibliothekswissenschaft. Auf den Magister-Abschluss 1994 folgte an der Humboldt-Universität zu Berlin im Jahr 2002 seine Promotion mit einem literaturwissenschaftlichen Thema, Doktorvater war Hans-Albrecht Koch.
2005 legte er die bibliothekarische Staatsprüfung zum Assessor ab. Auf Basis der damit verbundenen Abschlussarbeit, seinen praktischen Erfahrungen in Bibliotheken, unter anderem in der Zentral- und Landesbibliothek Berlin und der Stadtbibliothek Neukölln, sowie einer sechsmonatigen Hospitation im Stab des Berliner Polizeipräsidenten legte er 2006 einen Leitfaden zur Deeskalation in Bibliotheken vor, der bis 2015 in drei Auflagen erschien.
Seit 2006 gibt er Seminare zu diesem Thema und weitete Deeskalationstrainings auf weitere Branchen aus, beispielsweise auf die Gesundheitswirtschaft. Hier ist er ebenfalls Autor beziehungsweise Mitautor von Praxisleitfäden. Er gab zudem dem Radiosender Rbb 88.8 ein zweistündiges Interview zum Thema Gewaltprävention und Deeskalation. Als Dozent beziehungsweise Lehrbeauftragter wirkte er mit diesen Themenschwerpunkten nebenberuflich an den Universitäten Salzburg und Innsbruck sowie der Bildungsakademie Justizvollzug Berlin.
Martin Eichhorn hat eine Reihe von Beiträgen in Fachzeitschriften für die Polizei, für Bibliotheken und für die Gesundheitsbranche publiziert.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Eichhorn, Martin |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Autor und Trainer |
| GEBURTSDATUM | 17. Januar 1969 |
| GEBURTSORT | Berlin |