
Martin Lendi (* 23. September 1933 in Bad Ragaz) ist ein Schweizer Rechtswissenschaftler. Er war ab 1969 Professor an der ETH Zürich und ab 1976 ordentlicher Professor für Rechtswissenschaften. Er emeritierte am 1. Oktober 1998.
Martin Lendi ist Bürger von Tamins und Küsnacht. Er ist Sohn des reformierten Pfarrers Christian Lendi und dessen Ehefrau Emma, geborene Wolff. Er studierte in Zürich Rechtswissenschaft, doktorierte 1958 und erwarb 1960 das Anwaltspatent.
1961–1969 war er Generalsekretär für das Baudepartement des Kantons St. Gallen, 1969–1987 u. a. Mitglied der Leitung und Vorsteher des ORL-Institutes (bis 1987), Vorsteher der Abteilung für Geistes- und Sozialwissenschaften, Vorsteher des Departementes für Recht und Ökonomie sowie Mitglied der Dozenten- und der Planungskommission. Ab 1987 hatte er eine selbständige Professur für Rechtswissenschaften inne. In der Forschung standen Aspekte der Raumplanung, des Verkehrsrechts sowie des Rechts des Lebensraumes im Vordergrund. Grössere Forschungsprojekte betrafen die Mitarbeit an den Landesplan-Leitbildern, die politische Planung, die parastaatliche Verwaltung, das Verkehrsrecht und die Lehre von der Raumplanung.
Stephan Lendi ist sein Sohn.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Lendi, Martin |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Rechtswissenschaftler und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 23. September 1933 |
| GEBURTSORT | Bad Ragaz |