Martin Lendi

Martin Lendi mit dem Röpke-Preis des Liberalen Instituts, 2018
Martin Lendi mit dem Röpke-Preis des Liberalen Instituts, 2018

Martin Lendi (* 23. September 1933 in Bad Ragaz) ist ein Schweizer Rechtswissenschaftler. Er war ab 1969 Professor an der ETH Zürich und ab 1976 ordentlicher Professor für Rechtswissenschaften. Er emeritierte am 1. Oktober 1998.

Leben

Martin Lendi ist Bürger von Tamins und Küsnacht. Er ist Sohn des reformierten Pfarrers Christian Lendi und dessen Ehefrau Emma, geborene Wolff. Er studierte in Zürich Rechtswissenschaft, doktorierte 1958 und erwarb 1960 das Anwaltspatent.

1961–1969 war er Generalsekretär für das Baudepartement des Kantons St. Gallen, 1969–1987 u. a. Mitglied der Leitung und Vorsteher des ORL-Institutes (bis 1987), Vorsteher der Abteilung für Geistes- und Sozialwissenschaften, Vorsteher des Departementes für Recht und Ökonomie sowie Mitglied der Dozenten- und der Planungskommission. Ab 1987 hatte er eine selbständige Professur für Rechtswissenschaften inne. In der Forschung standen Aspekte der Raumplanung, des Verkehrsrechts sowie des Rechts des Lebensraumes im Vordergrund. Grössere Forschungsprojekte betrafen die Mitarbeit an den Landesplan-Leitbildern, die politische Planung, die parastaatliche Verwaltung, das Verkehrsrecht und die Lehre von der Raumplanung.

Stephan Lendi ist sein Sohn.

Auszeichnungen und Gastdozenturen

Publikationen

Grössere Werke (Auswahl)

Werke für den Unterricht (Lehrbücher, Skripten, Studienunterlagen) (Auswahl)

Kleinere Aufsatzsammlungen

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Personendetails. Abgerufen am 18. August 2018.
  2. ↑ Andrea Weibel: Martin Lendi. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 24. April 2023, abgerufen am 29. Dezember 2025.
  3. ↑ Christian Lendi-Wolf, geboren 14. November 1899, gestorben 11. Januar 1979. 1979 (uzh.ch [abgerufen am 29. Dezember 2025]).
  4. ↑ Prof. Dr. Martin Lendi - Donau-Universität Krems, Personen-Verzeichnis. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 18. August 2018; abgerufen am 22. Juli 2024 (englisch).
  5. ↑ region : Team. Abgerufen am 18. August 2018.
  6. ↑ Andrea Weibel: Martin Lendi. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 10. April 2006, abgerufen am 18. August 2018.
  7. ↑ Methoden und Instrumente räumlicher Planung. Abgerufen am 18. August 2018.
  8. ↑ Lendi::Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit::Stabsstellen::Rektorat::BOKU. Abgerufen am 18. August 2018.
  9. ↑ Liberales Institut - Röpke-Preis für Zivilgesellschaft. Abgerufen am 30. Juli 2019.
  10. ↑ Grundriss einer Theorie der Raumplanung. In: vdf.ch. Abgerufen am 18. August 2018.
  11. ↑ Martin Lendi: Gesellschaftlich vernetztes Recht: Rechts- und Politkultur, Raumplanung, Bauingenieurwesen, Geographie, Sicherheitspolitik, Hochschulkultur. vdf Hochschulverlag AG, 1999, ISBN 978-3-7281-2655-9 (google.ch).
  12. ↑ Rechtsordnung. In: vdf.ch. Abgerufen am 18. August 2018.
  13. ↑ Politikberatung. In: vdf.ch. Abgerufen am 18. August 2018.
  14. ↑ Lendi Martin: Die Zukunft als Herausforderung des Rechts: ein Entwurf zum Mitdenken (Variante 26. Juni 2007). In: ETH Zürich Research Collection. 2007, doi:10.3929/ethz-a-005392042 (ethz.ch).
  15. ↑ Lendi Martin: Regieren – Strategiekompetenz, Politikmanagement: Zur Bedeutung der Regierungen, des Regierens und der Regierungslehre – eine Studie. In: ETH Zürich Research Collection. 2015, doi:10.3929/ethz-a-010526197 (ethz.ch).
  16. ↑ Geschichte und Perspektiven der schweizerischen Raumplanung. In: vdf.ch. Abgerufen am 18. August 2018.
  17. ↑ Freude am Recht (Lendi, Martin) - Schulthess Buchhandlungen - Kommentare, Repetitorien, Fachinformationen. Abgerufen am 30. Juli 2019.
  18. ↑ Rechtsfälle zum Raumplanungsrecht. In: vdf.ch. Abgerufen am 18. August 2018.
Personendaten
NAME Lendi, Martin
KURZBESCHREIBUNG Schweizer Rechtswissenschaftler und Hochschullehrer
GEBURTSDATUM 23. September 1933
GEBURTSORT Bad Ragaz