Martin Pacobello

Grabdenkmal für Ulrich von Ernau in der Pfarrkirche Moosburg
Familiengrabstein für Georg Siegmund von Neuhaus
Figuraler Grabstein für seine Tochter Katharina Pacobello (1610), Stadtpfarrkirche Klagenfurt
Kindergrabstein für Philipp Jacob Platzer († 1620)
Kindergrabstein für Nicolaus Platzer († 1613)

Martin Pacobello war ein italienischer Renaissance-Bildhauer († 4. Februar 1630 in Graz), der in Kärnten und in der Steiermark tätig war.

Leben

Die Geburtsdaten von Martin Pacobello sind unbekannt. Die Familie Pacobello ist vermutlich um 1600 aus Lugano nach Kärnten eingewandert. Martin Pacobello hatte in Klagenfurt eine Werkstatt mit Gesellen. Zu den ersten bekannten Werken Pacobellos zählt das 1604 gearbeitete Familienepitaph für Georg Siegmund von Neuhaus in der Propsteikirche von Gurnitz. 1606 wird Martin Pacobello zum ständischen Bildhauer und Polier ernannt. Bedeutende Arbeiten schuf er ab 1612 für den Gurker Dom, wo er neben dem monumentalen Grabmal für den Probst Karl Grimming weitere Grabdenkmäler anfertigte. Nachdem er nicht, wie vorhergesehen, den Hochaltar des Gurker Doms errichten durfte, wanderte er nach Graz ab, wo sein Bruder Philibert, ebenfalls ein Bildhauer, lebte. Martin Pacobello starb am 4. Februar 1630 an den Folgen eines Raufhandels.

Werke

Einzelnachweise

  1. ↑ Katholische Kirche Kärnten: Die Pfarrkirche Stall

Literatur

Commons: Martin Pacobello – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
Personendaten
NAME Pacobello, Martin
ALTERNATIVNAMEN Pocobello, Martino
KURZBESCHREIBUNG österreichischer Bildhauer
GEBURTSDATUM 16. Jahrhundert
GEBURTSORT Lugano
STERBEDATUM 4. Februar 1630
STERBEORT Graz