Martin Stingelin

Martin Stingelin (* 23. August 1963 in Binningen, Schweiz) ist Germanist und Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Technischen Universität in Dortmund.

Leben

Nach dem Studium der Deutschen Philologie, Neueren Deutschen Geschichte und Allgemeinen Geschichte des Mittelalters in Basel war Stingelin wissenschaftlicher Mitarbeiter in Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Basel von 1991 bis 1998. 1995 erfolgte die Promotion zum Dr. mit einer Dissertation zum Thema „Unsere ganze Philosophie ist Berichtigung des Sprachgebrauchs. Friedrich Nietzsches Lichtenberg-Rezeption im Spannungsfeld zwischen Sprachkritik (Rhetorik) und historischer Kritik (Genealogie)“. Von 1998 bis 2001 war er Stipendiat des Schweizerischen Nationalfonds für fortgeschrittene Forscher. Stingelin hatte ab 2001 eine Förderungsprofessur in Basel, bis er 2006 nach Dortmund berufen wurde. Im Jahr 2010 war er Gastprofessor an der Universität Parma. Er leitet das vom SNF geförderte Editionsprojekt „Der späte Nietzsche“ und das ebenfalls vom SNF geförderte Forschungsprojekt „Zur Genealogie des Schreibens. Die Literaturgeschichte der Schreibszene von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart.“ Er ist u. a. Experte von Friedrich Dürrenmatt.

Werke

Einzelnachweise

  1. ↑ Kürschners Deutscher Gelehrtenkalender 2023. Bd. 4. De Gruyter, Berlin 2023, S. 3671.
  2. ↑ Martin Stingelin. Abgerufen am 9. Mai 2024.
  3. ↑ Davide Giuriato, Claas Morgenroth, Sandro Zanetti (Hrsg.): Noten zum "Schreiben" : für Martin Stingelin zum 60. Geburtstag. Brill / Fink, Paderborn 2023.
  4. ↑ Martin Stingelin - Professor für Neuere deutsche Literatur | Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft | Universität Basel. Abgerufen am 10. Januar 2025 (Schweizer Hochdeutsch).
  5. ↑ Martin Stingelin — IKKM Weimar. Abgerufen am 9. Mai 2024.
  6. ↑ IKKM: Martin Stingelin's IKKM Project. 16. Juli 2013, abgerufen am 10. Mai 2024.
  7. ↑ grk1678: Tagungsbericht: “Materielle Mediationen im deutsch-französischen Dialog / Médiations matérielles et dialogues franco-allemands” , 18. – 20.03.2015, IEA Paris. In: Materialität & Produktion. 30. März 2015, abgerufen am 10. Mai 2024 (deutsch).
Personendaten
NAME Stingelin, Martin
KURZBESCHREIBUNG Germanist
GEBURTSDATUM 23. August 1963
GEBURTSORT Binningen, Schweiz