Martina Kieninger

Martina Kieninger (* 1966 in Stuttgart) ist eine deutsche Chemikerin und Schriftstellerin.

Leben

Nach dem Abitur studierte Martina Kieninger in Stuttgart Chemie. 1991 promovierte sie an der Universität Heidelberg. Seit 1996 unterrichtet sie an der Universidad de la República in der uruguayischen Hauptstadt Montevideo. Daneben begann sie in den Neunzigerjahren mit der Veröffentlichung literarischer Texte im Internet. 2000 nahm sie am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt teil; 2005 erschien ihr erster Roman.

Martina Kieninger erhielt u. a. 2000 den Würth-Literaturpreis, 2004 ein Stipendium des Künstlerhofes Schreyahn und 2019 den Deutschen Preis für Nature Writing (gemeinsam mit Daniela Danz). Im Jahr 2022 wurde ihr das Ludwig-Harig-Stipendium verliehen.

Werke

Belege

  1. ↑ Danz und Kieninger prämiert. In: Börsenblatt online. 22. August 2019, abgerufen am 31. Mai 2026.
  2. ↑ Staatssekretär Jan Benedyczuk vergibt Ludwig-Harig-Stipendium 2021 an die Autorin Martina Kieninger. Ministerium für Bildung und Kultur Saarland, 25. März 2022, abgerufen am 30. November 2023.
  3. ↑ Ofnvogl/Goschnhobl. In: Matthes & Seitz Berlin. Abgerufen am 30. März 2026.
Personendaten
NAME Kieninger, Martina
ALTERNATIVNAMEN Kieninger, Martina Maria
KURZBESCHREIBUNG deutsche Chemikerin und Schriftstellerin
GEBURTSDATUM 1966
GEBURTSORT Stuttgart