Maruja Mallo

Maruja Mallo

Maruja Mallo (* 5. Januar 1902 in Viveiro, Provinz Lugo; † 6. Februar 1995 in Madrid) war eine galicisch-spanische Malerin des Surrealismus.

Leben und Werk

Mallo studierte von 1922 bis 1926 in Madrid Königlichen Akademie der Schönen Künste von San Fernando. 1928 organisierte José Ortega y Gasset im Madrider Büro der Zeitschrift Revista de Occidente eine erste Ausstellung ihrer Bilder, die im Stil des Magischen Realismus und der Neuen Sachlichkeit gemalt waren.

Sie lernte Salvador Dalí, den Schriftsteller García Lorca und den Filmemacher Luis Buñuel kennen und bewegte sich im Literatenkreis der Generación del 27. Mallo reiste ab 1932 regelmäßig nach Paris und traf dort Paul Éluard, Joan Miró, Giorgio de Chirico, Ernst und René Magritte.

Sie trat der avantgardistischen Schule von Vallecas von Benjamin Palencia und Alberto Sánchez bei. Mit dem Dichter Miguel Hernández hatte sie bis 1936 ein kurzes Verhältnis. Sie war dabei, als die Guardia Civil ihn verprügelte, womit diese einen öffentlichen Skandal auf sich zog. Mit Ausbruch des Spanischen Bürgerkriegs flüchtete sie 1936 nach Buenos Aires. Dort malte sie Frauenporträts und veröffentlichte 1939 ihr erstes Buch über spanische Plastik. Sie reiste nach Uruguay, Bolivien und mit dem chilenischen Dichter Pablo Neruda auf die Osterinseln. In New York lernte sie Andy Warhol kennen.

1965 kehrte sie nach Madrid zurück. 1990 erhielt Mallo die Goldmedaille der Stadt Madrid und 1991 die Goldmedaille der Xunta de Galicia. 1995 wurden ihr kurz vor ihrem Tod die Medaille für Verdienste um die Schönen Künste und der Nationale Preis für Plastische Kunst in Spanien verliehen.

Werke

Ausstellungen

Literatur

Commons: Maruja Mallo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Paul Ingendaay: Entscheidung in Spanien. Der große Kampf der Literatur, 1936–1939. Verlag C. H. Beck, München 2026, ISBN 978-3-406-84363-1, S. 34.
  2. ↑ Centro Botín, abgerufen am 22. Februar 2025 (spanisch).
Personendaten
NAME Mallo, Maruja
ALTERNATIVNAMEN Ana María Gómez González
KURZBESCHREIBUNG galicisch-spanische Malerin des Surrealismus
GEBURTSDATUM 5. Januar 1902
GEBURTSORT Viveiro, Lugo
STERBEDATUM 6. Februar 1995
STERBEORT Madrid