Massanei

Massanei
Stadt Waldheim
Koordinaten: 51° 4′ N, 13° 3′ OKoordinaten: 51° 3′ 53″ N, 13° 3′ 11″ O
Höhe: 259 m ü. NN
Fläche: 5,24 km²
Einwohner: ca. 304 (2011)
Bevölkerungsdichte: 58 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1974
Postleitzahl: 04736
Vorwahl: 034327
Massanei (Sachsen)
Massanei (Sachsen)
Lage von Massanei in Sachsen
Siegelmarke der Gemeinde Massanei
Siegelmarke der Gemeinde Massanei

Massanei ist eine Siedlung der Stadt Waldheim im sächsischen Landkreis Mittelsachsen. Massanei ist kein offizieller Ortsteil Waldheims und auch nicht Teil einer der beiden Ortschaften der Stadt.

Geographische Lage

Das platzartige Reihendorf Massanei liegt östlich von Waldheim auf gut 259 m etwa 1,5 km östlich der Zschopau. Der Ort liegt etwa im Städtedreieck Chemnitz-Dresden-Leipzig. Durch die Straße verläuft die S36 von Waldheim nach Reichenbach und Greifendorf.

Geschichte

Die Geschichte von Massanei geht mindestens auf das Jahr 1394 zurück, als der Ort Massenye erstmals erwähnt wurde. Spätere Nennungen sind Masseny (1407), Maßeney (1465), Masseneye (1551) und Maßeney, oder Masteney (1791). Massanei ist seit jeher nach Waldheim gepfarrt. 1551 war der Ort dem Rittergut Kriebstein zugehörig; entsprechend seiner Lage gehörte der Ort zum Amt Rochlitz, dem Gerichtsamt Waldheim, der Amtshauptmannschaft und dem Landkreis Döbeln, bis dieser 2008 im heutigen Kreis aufging.

Die ehemals selbständige Landgemeinde Massanei wurde 1974 nach Waldheim eingemeindet.

Einwohnerstatistik

Jahr 1551 1764 1834 1871 1890 1910 1925 1939 1946 1950 1964
Einwohner 59 1 41 2 339 335 479 466 453 455 587 590 473
1 
davon 21 besessene Mann, 38 Inwohner
2 
davon 24 besessene Mann, 17 Häusler

1925 lebten in Massanei 446 Lutheraner und 7 Katholiken.

Persönlichkeiten

Commons: Massanei – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Gemarkung Massanei, Stadt Waldheim. In: GEOindex. Abgerufen im Mai 2026.
  2. ↑ Hauptsatzung. (PDF; 61kB) § 17. In: Webauftritt. Stadt Waldheim, abgerufen im Juni 2026.
  3. 1 2 Massanei – HOV | ISGV. Abgerufen am 28. März 2024.