Massimo Quaini

Massimo Quaini (* 5. Mai 1941 in Celle Ligure; † 21. November 2017 in Genua) war ein italienischer Geograph. Er war einer der bedeutendsten Vertreter marxistischer Ideen in der italienischsprachigen Geographie. Quaini war Geographieprofessor an der Universität Genua.

Sein meistzitiertes Werk Marxismo e geografia, erschienen 1974, wurde ins Niederländische (1977), Portugiesische (1979), Englische (1982) und Spanische (1985) übersetzt. Auch sein folgendes Werk, La costruzione della geografia umana, wurde 1981 in spanischer und 1992 in portugiesischer Übersetzung veröffentlicht. Ab 1978 war Quaini Herausgeber der Zeitschrift Hérodote/Italia, einer italienischsprachigen Ausgabe der von Yves Lacoste herausgegebenen Zeitschrift Hérodote, die sowohl aus dem Französischen übersetzte als auch neu verfasste Artikel enthielt. Quaini blieb bis 1982 Herausgeber, die im selben Jahr in Erodoto umbenannte Zeitschrift wurde 1984 wieder eingestellt.

Werke

Monographien

Sammelbände

Einzelnachweise

  1. ↑ Massimo Quaini, il “geografo umanista” nel ricordo di uno dei suoi compagni di avventure genova24.it, abgerufen am 20. April 2018
  2. ↑ Atkinson, David (2000): Geopolitical imaginations in modern Italy. In: Geopolitical Traditions: Critical Histories of Century of Political Thought, hrsg. von Klaus J. Dodds und David Atkinson, London (Routledge), 93–117: 107–108.
Personendaten
NAME Quaini, Massimo
KURZBESCHREIBUNG italienischer Geograph
GEBURTSDATUM 5. Mai 1941
GEBURTSORT Celle Ligure
STERBEDATUM 21. November 2017
STERBEORT Genua