| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
| ||
| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 48° 23′ N, 12° 37′ O | |
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Niederbayern | |
| Landkreis: | Rottal-Inn | |
| Verwaltungsgemeinschaft: | Massing | |
| Höhe: | 428 m ü. NHN | |
| Fläche: | 36,14 km² | |
| Einwohner: | 4027 (31. Dez. 2025) | |
| Bevölkerungsdichte: | 111 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 84323 | |
| Vorwahl: | 08724 | |
| Kfz-Kennzeichen: | PAN, EG, GRI, VIB | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 2 77 133 | |
| Marktgliederung: | 75 Gemeindeteile | |
| Adresse der Marktverwaltung: |
Berta-Hummel-Straße 2 84323 Massing | |
| Website: | www.massing.de | |
| Erster Bürgermeister: | Christian Thiel | |
| Lage des Marktes Massing im Landkreis Rottal-Inn | ||
Massing ist ein Markt im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn und der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Massing.
Massing liegt in der Region Landshut im Tal der Rott unweit der B 388 sowie direkt an der Bahnstrecke Passau–Neumarkt-Sankt Veit. Massing befindet sich etwa 13 km westlich von Eggenfelden, 34 km südlich von Dingolfing, 26 km südöstlich von Vilsbiburg, 24 km nordöstlich von Mühldorf sowie 26 km nördlich von Altötting.
Es gibt 75 Gemeindeteile:
Es gibt die Gemarkungen Massing, Staudach, Wolfsegg und Malling.

Im Salzburger Urkundenbuch von 910 wird in Massing eine Kirche genannt. 1307 ging der Edelsitz Massing von der Familie derer zu Baumgarten an das Kloster Aldersbach über. Vor 1350 erhielt Massing Marktrechte, die nach einem Brand 1381 erweitert wurden. Die herzogliche Pflege Massing wurde im 15. Jahrhundert dem Gericht Gangkofen einverleibt. Massing besaß ein Marktgericht mit magistratischen Eigenrechten. Der Ort gehörte seit 1590 zum Rentamt Landshut und zum Landgericht Vilsbiburg des späteren Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. 1855 wurde Massing, vorher eine Expositur von Oberdietfurt, zur selbstständigen Pfarrei erhoben.
Im heutigen Ortsgebiet von Massing befanden sich die Niederungsburgen Schloss Massing, Schloss Wolfsegg und Schloss Schernegg.
Im Zuge der Gebietsreform in Bayern erfolgte am 1. April 1971 die Gemeindezusammenlegung von Massing und Wolfsegg, am 1. Januar 1972 die Eingliederung der südlichen Teile der Gemeinde Malling, namentlich die Orte Brumm, Gottholbing, Gunzen, Hintergausberg, Hinterwimm, Holzlehen, Holzlucken, Kieswimm, Kreuzöd, Liegöd, Linn, Moosvogl, Schusteröd, Siedöd, Steinbüchl, Unterried, Viehholzen und Vordergausberg. Am 1. Mai 1978 kam noch die Gemeinde Staudach zur Gemeinde Massing.
Zwischen 1988 und 2018 wuchs der Markt von 2957 auf 4047 um 1090 Einwohner bzw. um 36,9 %.
Der Marktgemeinderat besteht aus 16 Gemeinderäten und dem Ersten Bürgermeister. Die Gemeinderatswahl 2026 brachte folgendes Ergebnis:
| Partei/Liste | Stimmenanteil | Unterschied zu 2020
(Stimmen) |
Sitze | Unterschied zu 2020
(Sitze) |
| CSU | 22,1 % | - 4,9 % | 3 | - 1 |
| SPD | 23,0 % | - 4,0 % | 4 | 0 |
| Freie Wählergemeinschaft (FWG) | 24,8 % | + 6,7 % | 4 | + 1 |
| Bürgerliste Gemeindewohl (BGW) | 14,4 % | - 3,2 % | 2 | - 1 |
| Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) | 15,8 % | + 5,5 % | 3 | 1 |
| Wahlbeteiligung: 61,0 % | ||||
Bei der Bürgermeisterwahl am 8. März 2026 wurde der einzige Kandidat Amtsinhaber Christian Thiel (SPD) mit 65,8 % wiedergewählt. 34,2 % der Massinger haben den Amtsinhaber nicht gewählt.
Unter den Wählerbenannten Personen hat der bisherige 2. Bürgermeister Georg Obermaier (CSU) mit 20,6 % die meisten Stimmer erhalten.
| Blasonierung: „In Blau drei deichselförmig gestellte, zusammenhängende goldene heraldische Lilien.“ | |

Am 13. Dezember 1803 fiel in Massing ein 1600 Gramm schwerer Meteorit. Er wurde als Howardit klassifiziert und unter dem offiziellen Namen Mässing registriert.