Matthias Buck (* 1961 in Sigmaringen; † 1. Mai 2023 in Halle (Saale)) war ein deutscher Bühnenautor, Kunstkritiker, Kurator und Kunsthistoriker.
Buck verbrachte seine Kindheit im oberschwäbischen Mengen. Nach dem Abitur am Kolleg St. Blasien kehrte er in seine Geburtsstadt zurück. Ab 1983 studierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität München Kunstgeschichte, Philosophie und Germanistik und war nebenher Mitarbeiter am Kunstraum München, einem Verein für zeitgenössische Kunst. 1987 wirkte er an der Vorbereitung der Ausstellung „Beuys zu Ehren“ an der Städtischen Galerie im Lenbachhaus in München mit und übernahm anschließend, zusammen mit dem Galeristen Christian Nagel, die kuratorische Leitung der Galerie Christoph Dürr in der Villa Stuck in München. Das Duo zeigte unter anderem Ausstellungen von Martin Kippenberger, Günther Förg, Joseph Kosuth, Jeff Koons und Dan Graham.
Anschließend nahm er sein Studium an der Philipps-Universität in Marburg wieder auf. An der Universität des Saarlandes in Saarbrücken wurde er 1997 über das Gesamtwerk von Max Beckmann promoviert. Während dieser Zeit entstanden erste Theaterstücke, Bühnenbilder und Inszenierungen, eine Tätigkeit am Thalia-Theater in Halle (Saale) als Dramaturg und Künstlerischer Leiter schloss sich an. 2002 wurde Buck wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, ab 2007 war er dort Geschäftsleiter, ab 2010 geschäftsführender Referent im Dekanat der Philosophischen Fakultät II, ab 2013 zunächst Lehrbeauftragter, dann wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kunstgeschichte. Dort forschte er zu Günther Förg, jenem Künstler, den er in frühen Jahren ausstellte. Im Rahmen dieser Forschungstätigkeit entstanden mehrere Bücher, von denen bisher zwei publiziert wurden.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Buck, Matthias |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Bühnenautor, Kunstkritiker, Kurator und Kunsthistoriker |
| GEBURTSDATUM | 1961 |
| GEBURTSORT | Sigmaringen |
| STERBEDATUM | 1. Mai 2023 |
| STERBEORT | Halle (Saale) |