Matthias Kroel (* 7. Februar 1950 in Kalkwitz) ist ein ehemaliger deutscher Leichtathlet aus der DDR, der insbesondere im 50-km-Gehen erfolgreich war.
Matthias Kroel startete bis 1976 für den TSC Berlin und ab 1978 für den ASK Potsdam. Bei den DDR-Meisterschaften 1974 war er Zweiter hinter Winfried Skotnicki und vor Steffen Müller, bei den DDR-Meisterschaften 1976 war er Zweiter hinter Steffen Müller und vor Ralf Knütter.
Kroel trat 1966 bei den Europäischen Juniorenspielen in Odessa, einem Vorläuferwettbewerb der Junioreneuropameisterschaften, im 10.000-Meter-Bahngehen an, er belegte den fünften Platz. Zwischen 1971 und 1980 startete Kroel elfmal im Nationaltrikot der DDR. Bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal wurde kein Wettbewerb im 50-km-Gehen ausgetragen. Stattdessen fand eine Weltmeisterschaft in Malmö statt. Dort waren mit Müller, Kroel und Knütter die drei Erstplatzierten der DDR-Meisterschaften dabei. Kroel wurde mit zwei Minuten Rückstand auf den Drittplatzierten Fünfter. Knütter belegte den achten Platz und Müller kam als Zwölfter ins Ziel. Zwei Jahre später bei den Europameisterschaften 1978 in Prag vertraten Olaf Pilarski, Matthias Kroel und Mario Kerber die DDR im 50-km-Gehen. Die drei Geher belegten in dieser Reihenfolge den achten, neunten und zehnten Platz.
(nach Kollosche)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kroel, Matthias |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Leichtathlet (DDR) |
| GEBURTSDATUM | 7. Februar 1950 |
| GEBURTSORT | Kalkwitz |