Mauternbach

Mauternbach (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Mauternbach
Mauternbach (Österreich)
Mauternbach (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Krems (KR), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Krems an der Donau
Pol. Gemeinde Mautern an der Donau
Koordinaten 48° 23′ 7″ N, 15° 33′ 46″ OKoordinaten: 48° 23′ 7″ N, 15° 33′ 46″ Of1
Höhe 210 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 243 (1. Jän. 2026)
Fläche d. KG 1,58 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 04293
Katastralgemeindenummer 12163
Bild
Ehem. Sankt Pöltner Hof, Kern der ursprünglich befestigten Dorfanlage
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
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243

Mauternbach ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Mautern an der Donau im Bezirk Krems in Niederösterreich. Die Ortschaft zählt 243 Einwohner (Stand 1. Jänner 2026). Bis Ende 1971 bildete der Ort eine selbständige Ortsgemeinde.

Geografie

Das Dorf westlich von Mautern liegt südlich über der Donau und ist über die Aggsteiner Straße erreichbar, von der bei Hundsheim die Landesstraße L109 abzweigt und durch den Ort führt. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 99 Adressen.

Geschichte

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 27 Häusern genannt, das nach Mautern eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Mautern besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Mautern, Karlstetten, Engelhartszell, St. Pölten und Pottenbrunn.

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Mauternbach ein Gastwirt, ein Gemischtwarenhändler und zwei Schuster ansässig. Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1972 die damaligen Gemeinden Mautern an der Donau und Mauternbach.

Literatur

Commons: Mauternbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2026 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2026), (ODS, 500 KB)
  2. 1 2 Gemeindeänderungen ab 1945. Statistik Austria, S. 48. In: Änderungen in der Verwaltungsgliederung. Statistik Austria (ZIP, 1,3  MB; Inhalt PDF); abgerufen am 30. Januar 2025.
  3. ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
  4. ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 20f (Mauternbach in der Google-Buchsuche).
  5. ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 354