
Max Bartel (* 1879; † 2. Juli 1914 in Nürnberg) war ein deutscher Insektenhändler und Entomologe.
Max Bartel wirkte als Insektenhändler in der Waldstr. 54 und der Königs-Allee 32 in Oranienburg bei Berlin und nach seinem Umzug 1911 in der Gibitzenhofstr. 84 in Nürnberg.
Als Entomologe hatte er sich auf Schmetterlinge (Lepidoptera) spezialisiert, erweiterte nach dem Tod des Schweizer Entomologen Fritz Rühl dessen Werk Die paläarktischen Grossschmetterlinge und ihre Naturgeschichte um den Anteil der Nachtfalter und verfasste nach weiterer intensiver Einarbeitung in die Familie der Glasflügler (Sesiidae) im 2. Paläarktis-Band von Adalbert Seitz „Die Gross-Schmetterlinge der Erde“ den Abschnitt über die „24. Familie: Aegeriidae (Sesiidae).“
Max Bartel starb 1914 wenige Tage nach dem Tod seiner Ehefrau im Alter von 35 Jahren.
In der Entomologie ist er unter anderem Erstbeschreiber vom Labkrautbär Watsonarctia deserta (Bartel, 1902), einem Schmetterling (Nachtfalter) aus der Unterfamilie der Bärenspinner (Arctiinae) sowie des Glasflüglers Bembecia auricaudata (Bartel, 1912).
Er wurde 1898 Mitglied des Entomologischen Vereins Iris zu Dresden, 1910 Mitglied des Münchener Entomologischen Vereins und war Mitglied des Entomologischen Vereins Nürnberg (E.V.).
Seine Privatsammlung Ritterfalter und Weißlinge ging über Leo Andrejewitsch Sheljuzhko (1890–1969) an das Zoologische Museum der Universität Kiew. Seine verbleibenden Insektenbestände wurden 1921 vom Entomologen Eugène Le Moult (1882–1967) in Paris erworben.
| Personendaten | |
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| NAME | Bartel, Max |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Insektenhändler und Entomologe |
| GEBURTSDATUM | 1879 |
| STERBEDATUM | 2. Juli 1914 |
| STERBEORT | Nürnberg |