Max Bleibtreu, vollständig Maximilian Heinrich Ludwig Bleibtreu (* 3. März 1861 auf der Holtorfer Hardt bei Bonn; † 16. April 1939 in Bonn), war ein deutscher Physiologe. Zunächst an der Universität Bonn tätig, wurde er an der Universität Greifswald Ordinarius und zeitweilig Rektor.
Max Bleibtreu, Sohn des Fabrikdirektors Hermann Bleibtreu, studierte ab 1880 an der Universität Bonn zunächst Mathematik und Physik und schloss 1887 mit dem Lehrerexamen ab. 1887 immatrikulierte er sich dort für Medizin und wurde 1890 zum Dr. med. promoviert. Anschließend war er am physiologischen Institut der Universität Bonn tätig und habilitierte sich dort 1894, 1901 erfolgte die Ernennung zum Titularprofessor. Die Universität Greifswald berief ihn 1903 auf ihren Lehrstuhl für Physiologie. In Greifswald entwickelte Bleibtreu unter anderem ein Verfahren zur Reindarstellung der Glycocholsäure. Darüber hinaus befasste er sich mit Untersuchungen zur Fettresorption im Darm. Nach 1918 erregte vorrangig das Thrombin sein wissenschaftliches Interesse. Für das akademische Jahr 1910/11 wurde Bleibtreu zum Rektor der Universität Greifswald gewählt. Im Ersten Weltkrieg war das Institut für Physiologie Militärlazarett und Bleibtreu dort Chefarzt. 1926 emeritiert, kehrte er in seine rheinische Heimat zurück.
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
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| Georg Frommhold | Rektor der Universität Greifswald 1910 | Carl Stange |
| Personendaten | |
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| NAME | Bleibtreu, Max |
| ALTERNATIVNAMEN | Bleibtreu, Maximilian Heinrich Ludwig (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Physiologe, Hochschullehrer und Professor in Greifswald |
| GEBURTSDATUM | 3. März 1861 |
| GEBURTSORT | Holtorfer Hardt bei Bonn |
| STERBEDATUM | 16. April 1939 |
| STERBEORT | Bonn |