Max Carstenn

Max Georg Friedrich Carstenn (* 9. Februar 1888 in Elbing, Provinz Westpreußen; † 1970 in Göttingen) war ein deutscher Altphilologe und Gymnasiallehrer.

Leben

Der Vater Theodor Carstenn (1855–1892) war Kantor an der St. Marienkirche in Elbing, die Mutter Ella, geborene Heinrich (1857–1941), war Mittelschullehrerin, sie leitete später die wichtigsten Frauenrechtsvereine in Elbing und wurde Stadträtin. Der Bruder Edward Carstenn (1886–1957) wurde Lehrer und Regionalhistoriker in Elbing, die Schwester Wanda (1890–1977) wurde Lehrerin in Elbing und lebte später auch in Göttingen. Nach dem frühen Tod des Vaters zog die Mutter ihre Kinder alleine groß.

Max Carstenn besuchte das Königliche Gymnasium in Elbing bis 1906 und studierte danach Philologie, zuerst in Kiel. Er wurde zum Dr. phil. promoviert.

Max Carstenn war als Lehrer zuerst an Gymnasien in Thorn in Westpreußen und Verden an der Aller tätig. Nach 1918 wurde er Lehrer für Griechisch und Deutsch am Staatlichen Gymnasium in Göttingen. Dort verbrachte er den größten Teil seines weiteren Lebens und wurde später zum Studienrat ernannt.

Publikationen(Auswahl)

Max Carstenn veröffentlichte einige Schriften, meist Schulausgaben zu Autoren der griechischen und römischen Antike.

Einzelnachweise

  1. ↑ Königliches Gymnasium zu Elbing. Bericht über das Schuljahr 1906/7, Elbing 1907, S. 32 Nr. 277 PDF, mit Geburtsdatum und Angaben zum begonnenen Philologie-Studium in Kiel.
Personendaten
NAME Carstenn, Max
ALTERNATIVNAMEN Carstenn, Max Georg Friedrich (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Altphilologe und Gymnasiallehrer
GEBURTSDATUM 9. Februar 1888
GEBURTSORT Elbing, Provinz Westpreußen
STERBEDATUM 1970
STERBEORT Göttingen