Max Ebert

Max Ebert (* 4. August 1879 in Stendal; † 15. November 1929 in Berlin) war ein deutscher Prähistoriker.

Leben

Ebert studierte Germanistik und Geschichte in Innsbruck, Heidelberg, Universität Halle und Berlin. Er wurde 1903 promoviert.

Von 1906 bis 1914 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Vorgeschichtlichen Abteilung der Berliner Museen tätig. 1913 übernahm er die Neuordnung des Dommuseums in Riga, von 1914 bis 1918 war er Soldat im Ersten Weltkrieg. 1918 wurde er in Königsberg habilitiert. 1922 bis 1924 war er Professor für Vorgeschichte in Königsberg und gleichzeitig an der Universität in Riga. 1927 bis 1929 war er Professor für Ur- und Frühgeschichte an der Universität Berlin.

Eberts Publikationen befassen sich überwiegend mit prähistorischen Kulturen in den baltischen Ländern sowie Südrussland, wo er zudem an Ausgrabungen teilgenommen hatte. Er war Herausgeber des Reallexikon der Vorgeschichte, das von 1924 bis 1932 in fünfzehn Bänden erschien.

Er war Mitglied der Turnerschaft Rhenopalatia Heidelberg (VC, heute im CC).

Veröffentlichungen (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Marie-Luise Heckmann gibt als Geburtstag den 8. April an; siehe: Dies.: Die erste und zweite Generation der Historischen Kommission für ost- und westpreußische Landesforschung – am Beispiel ausgewählter Mitglieder. In: Jürgen Sarnowsky (Hrsg.): 100 Jahre Forschung über Ost- und Westpreußen. Die Historische Kommission für ost- und westpreußische Landesforschung. Geschichte, Forschungsthemen, Quellen. fibre, Osnabrück 2025 (Einzelschriften der Historischen Kommission für ost- und westpreußische Landesforschung; 35), ISBN 978-3-944870-94-6, S. 1–77, hier: S. 36.
  2. ↑ Marie-Luise Heckmann: Die erste und zweite Generation der Historischen Kommission für ost- und westpreußische Landesforschung – am Beispiel ausgewählter Mitglieder. In: Jürgen Sarnowsky (Hrsg.): 100 Jahre Forschung über Ost- und Westpreußen. Die Historische Kommission für ost- und westpreußische Landesforschung. Geschichte, Forschungsthemen, Quellen. fibre, Osnabrück 2025 (Einzelschriften der Historischen Kommission für ost- und westpreußische Landesforschung; 35), ISBN 978-3-944870-94-6, S. 1–77, hier: S. 36.
  3. ↑ Marie-Luise Heckmann: Die erste und zweite Generation der Historischen Kommission für ost- und westpreußische Landesforschung – am Beispiel ausgewählter Mitglieder. In: Jürgen Sarnowsky (Hrsg.): 100 Jahre Forschung über Ost- und Westpreußen. Die Historische Kommission für ost- und westpreußische Landesforschung. Geschichte, Forschungsthemen, Quellen. fibre, Osnabrück 2025 (Einzelschriften der Historischen Kommission für ost- und westpreußische Landesforschung; 35), ISBN 978-3-944870-94-6, S. 1–77, hier: S. 36.
  4. ↑ Max Mechow: Namhafte CCer, Historia Academica, Band 8/9, S. 43–44
Personendaten
NAME Ebert, Max
KURZBESCHREIBUNG deutscher Prähistoriker
GEBURTSDATUM 4. August 1879
GEBURTSORT Stendal
STERBEDATUM 15. November 1929
STERBEORT Berlin