Max Gehri (auch Gheri; * 11. November 1847 in Innsbruck; † 6. Februar 1909 in Mühlau) war ein österreichischer Maler und Krippenschnitzer.

Der aus Innsbruck-St. Nikolaus stammende Gehri erhielt seine Ausbildung bei Malermeister Fritz und in der Gewerbeschule in Innsbruck. Er lernte von Franz Plattner in Zirl, dessen Gehilfe er war, die Freskomalerei und bei August von Wörndle das Aquarellieren.
Gehri war als Historien-, Landschafts- und Kirchenmaler im Stil der Nazarener tätig und schuf unter anderem Wand- und Deckenmalereien in zahlreichen Kirchen Tirols und darüber hinaus. Er lieferte auch Entwürfe für Mosaike und malte Heilige Gräber. Später baute er auch Krippen nach Vorbildern von Joseph von Führich und August von Wörndle, wobei er nicht nur die Krippenfiguren schnitzte und fasste, sondern auch den Krippenberg und den Hintergrund gestaltete. Das Krippenschnitzen erlernte er bei dem Thaurer Bildschnitzer Johann Giner, dem Sohn Johann Giner des Älteren.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gehri, Max |
| ALTERNATIVNAMEN | Gheri, Max |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Maler und Krippenschnitzer |
| GEBURTSDATUM | 11. November 1847 |
| GEBURTSORT | Innsbruck |
| STERBEDATUM | 6. Februar 1909 |
| STERBEORT | Mühlau |