Maximilian Kaluza (* 22. September 1856 in Ratibor, Provinz Schlesien; † 1. Dezember 1921 in Königsberg, Ostpreußen) war ein deutscher Anglist, Hochschullehrer und Sachbuchautor.
Maximilian Kaluza studierte von 1873 bis 1877 am Matthias-Gymnasium in Breslau und wurde ebenda mit der Dissertation Über das Verhältnis des mittelenglischen alliterierenden Gedichts „William of Palerne“ zu seinen französischen Vorlagen am 12. Januar 1881 zu Doktor der Philosophie promoviert. Nach dem Staatsexamen im Dezember 1881 war er von 1882 bis 1884 als Probekandidat und Hilfslehrer beim Gymnasium in Ratibor und von 1884 bis 1887 als Gymnasiallehrer in Oppeln tätig.
Am 17. Mai 1887 habilitierte sich Max Kaluza an der Albertus-Universität Königsberg mit der Schrift Über die Handschriftenverhältnisse des mittelenglischen Gedichts „Libeaus Desconus“ als Hochschullehrer für englische Sprache und Literatur. Ab Juli 1894 war er dort beamteter außerordentlicher Professor und Direktor des Englischen Seminars und nach Juni 1902 ordentlicher öffentlicher Professor. Im Sommer 1921 trat er in den Ruhestand.
Der Sohn Theodor Kaluza (1885–1954) war ein deutscher Physiker und der Enkel Theodor Kaluza (1910–1994) ein Mathematiker.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kaluza, Max |
| ALTERNATIVNAMEN | Kaluza, Maximilian (vollständiger Name); Kaluža, Max |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Anglist, Hochschullehrer und Sachbuchautor |
| GEBURTSDATUM | 22. September 1856 |
| GEBURTSORT | Ratibor, Provinz Schlesien |
| STERBEDATUM | 1. Dezember 1921 |
| STERBEORT | Königsberg, Ostpreußen |