Gustav Thurau

Gustav Thurau (* 3. März 1863 in Tilsit; † 7. Juli 1918 in Greifswald) war ein deutscher Romanist.

Leben und Werk

Thurau promovierte 1899 bei Alfons Kissner an der Albertus-Universität Königsberg mit der von Carl Appel angeregten Arbeit Beiträge zur Geschichte und Charakteristik des Refrains in der [sic] französischen Chanson (Weimar 1899, erweitert zu Der Refrain in der [sic] französischen Chanson. Beiträge zur Geschichte und Charakteristik des französischen Kehrreims, Berlin 1901, Nendeln 1977, XXV/494 S.). Er habilitierte sich bei Kissners Nachfolger Eduard Koschwitz († 1904), war Privatdozent in Königsberg, ging dann nach Greifswald und war dort von 1913 bis 1918 als Nachfolger des Koschwitz-Intimus Edmund Stengel Professor für Romanische Philologie. Auf ihn folgte Alfons Hilka.

Thurau war Ehrenmitglied der Neuphilologischen Verbindung Greifswald im WCV.

Weitere Werke

Einzelnachweise

  1. ↑ Lebensdaten (Memento vom 16. September 2019 im Internet Archive) (PDF-Datei; 176 kB)
  2. ↑ Nachrichten aus dem Cartell-Verbande. Vereinsberichte. In: Neuphilologische Blätter. Zeitschrift des Weimarer Cartellverbandes Philologischer Verbindungen an Deutschen Hochschulen, 26. Jg. (Okt./Dez. 1918), H. 1/3, S. 16.
Personendaten
NAME Thurau, Gustav
KURZBESCHREIBUNG deutscher Romanist
GEBURTSDATUM 3. März 1863
GEBURTSORT Tilsit
STERBEDATUM 7. Juli 1918
STERBEORT Greifswald