Max Sabaß

Max Sabaß (* 31. Oktober 1874 in Rosdzin, Kreis Kattowitz; † unbekannt) war ein Abgeordneter der deutschen Minderheit im Schlesischen Parlament.

Leben

Sabaß, Sohn eines Bergbaubeamten, besuchte von 1885 bis 1893 das Gymnasium in Kattowitz und studierte anschließend Eisenhüttenwesen an der Berliner Bergakademie. Seit 1894 war er Mitglied der Studentenverbindung AV Schlägel und Eisen Berlin. Nach bestandenem Diplom und der Ableistung des Militärdienstes arbeitete er ab 1898 für die Vereinigte Königs- und Laurahütte.

Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Soldat in Russland, Frankreich, Belgien, in den Karpaten und in Rumänien. Von Oktober 1917 bis zum Kriegsende war er Beauftragter der Kriegsrohstoff-Abteilung in Kattowitz.

1922 ging er dann zur Kattowitzer Aktien-Gesellschaft für Bergbau und Eisenhüttenbetrieb, wo er bis zum Oberhüttendirektor aufstieg. Im selben Jahr wurde er als Abgeordneter der deutschen Minderheit ins Schlesische Parlament gewählt.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Wernigeroder Schwarzer Verband. Mitgliederverzeichnis des Wernigeroder Schwarzen Ringes - 1. Teil, Karlsruhe 1935, S. 347.
Personendaten
NAME Sabaß, Max
KURZBESCHREIBUNG Abgeordneter der deutschen Minderheit im Schlesischen Parlament
GEBURTSDATUM 31. Oktober 1874
GEBURTSORT Rosdzin, Kreis Kattowitz
STERBEDATUM 20. Jahrhundert