Max Weisweiler

Max Weisweiler (* 17. April 1902 in Köln; † 2. März 1968 in Rheinbach b. Bonn) war ein deutscher Bibliothekar und Orientalist.

Leben und Wirken

Max Weisweiler studierte orientalische Sprachen an den Universitäten Bonn, Leipzig, Göttingen und Tübingen, wo er 1923 bei Enno Littmann promovierte. Nach Tätigkeiten an der Universitätsbibliothek Köln, der Landesbibliothek Gotha und der Deutschen Bücherei in Leipzig wurde er 1926 Bibliotheksreferendar an der Universitätsbibliothek Tübingen. 1927 schloss er seine Bibliothekarsausbildung mit der Fachprüfung für den höheren Bibliotheksdienst ab. Es folgten Tätigkeiten an der Universitätsbibliothek Tübingen (1928) und der Preußischen Staatsbibliothek Berlin. Dort wurde er 1938 Leiter der Orientabteilung. Zwischendurch war er zu Handschriftenstudien in Istanbul beurlaubt. Seit 1947 war Weisweiler als Bibliothekar an der Universitätsbibliothek Bonn tätig. 1954 wurde er außerdem Honorarprofessor für arabische Sprachen und Literatur an der Universität Bonn.

Max Weisweiler widmete sich der Katalogisierung orientalischer Handschriften, legte zahlreiche Veröffentlichungen zum Buchwesen und zur Geistesgeschichte des Islams vor und übersetzte arabische Texte.

Sein Nachlass befindet sich in der Universitätsbibliothek Leiden.

Schriften (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Beate Wiesmüller: Das Max-Weisweiler-Archiv der Universitätsbibliothek Leiden, Leiden 2007
Personendaten
NAME Weisweiler, Max
KURZBESCHREIBUNG deutscher Bibliothekar und Orientalist
GEBURTSDATUM 17. April 1902
GEBURTSORT Köln
STERBEDATUM 2. März 1968
STERBEORT Rheinbach