| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 53° 44′ N, 8° 55′ O | |
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Cuxhaven | |
| Samtgemeinde: | Land Hadeln | |
| Höhe: | −1 m ü. NHN | |
| Fläche: | 40,28 km² | |
| Einwohner: | 1502 (31. Dez. 2025) | |
| Bevölkerungsdichte: | 37 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 21775 | |
| Vorwahl: | 04755 | |
| Kfz-Kennzeichen: | CUX | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 3 52 025 | |
| LOCODE: | DE IHW | |
| Gemeindegliederung: | 5 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Hauptstraße 40 21775 Ihlienworth | |
| Website: | www.ihlienworth.de | |
| Bürgermeister: | Christian Roth (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Ihlienworth im Landkreis Cuxhaven | ||
Ihlienworth [] (niederdeutsch Helnnworth) ist eine Gemeinde in der Samtgemeinde Land Hadeln im niedersächsischen Landkreis Cuxhaven.

Der Ferienort Ihlienworth liegt zwischen Otterndorf und Bad Bederkesa. Nur der Ort Ihlienworth liegt auf einem künstlichen Siedlungshügel (Wurt). Bei den anderen Gemeindeteilen handelt es sich um typische Reihendörfer.
Die Nähe zur Elbmündung und zur Nordsee bringt die Gefahr mit sich, dass im Falle eines Deichbruchs bei einer Sturmflut das 1 m unter NHN liegende Gemeindegebiet zu weiten Teilen überflutet würde. Ein mögliches Szenario wird im Artikel Glameyer-Stack beschrieben.
Die Medem hat ihre Quelle in Ihlienworth und nimmt dort linksseitig die Emmelke auf.
| Nordleda | Neuenkirchen | Osterbruch |
| Wanna | Bülkau | |
| Steinau | Odisheim |
(Quelle:)
Die St.-Wilhadi-Kirche in Ihlienworth gehört zu den ältesten in der Region und ist dem Heiligen Willehad geweiht († 789). Daher wird vermutet, dass der Heilige nach der Unterwerfung der Sachsen durch Karl den Großen hier gepredigt haben könnte. Die erste urkundliche Erwähnung als „Illingstede“ stammt jedoch erst von 1139, wenig später als „Elingewerh“. 1185 wird eine „Holländer Hufe“ an der Emmelke genannt. Anscheinend war die Urbarmachung (Hollerkolonisation) des anmoorigen Hadler Sietlands zu diesem Zeitpunkt schon weitgehend abgeschlossen.
Seit dem Mittelalter war Ihlienworth der Hauptort der „Fünf Kirchspiele“ (ursprünglich die Kirchspiele Ihlienworth, Steinau, Odisheim, Wanna und Süderleda). Nach dem Abbruch der Kapelle in Süderleda gab es zwar nur noch vier Kirchen im Sietland, aber seit 1481 wurde Ihlienworth in die Kirchspiele Oster- und Wester-Ihlienworth eingeteilt. Der Begriff Sietland wurde erst seit dem 18. Jahrhundert gängig.
Da das Sietland sehr vom Wasser abhängig war, hatte jeder Hof eine Flöte, um sich fortzubewegen.
Die Gemeinde Ihlienworth entstand am 1. Oktober 1937 durch den Zusammenschluß von Oster Ihlienworth und Wester Ihlienworth.
1970 schlossen sich die Gemeinden Ihlienworth, Steinau und Odisheim freiwillig zur Samtgemeinde Sietland zusammen. Zwei Jahre später schloss sich auch die Gemeinde Wanna an. Ihlienworth war der Verwaltungssitz der Samtgemeinde.
Alte Bezeichnungen des Ortes sind um 1139 Illingstede, 1230 Jlingiworth, 1306 Ilegenworth und 1355 Ilingeworth.
Der Ort Ihlienworth liegt auf einem künstlichen Siedlungshügel. Ursprünglich trug die Siedlung den Namen Ylingi. Als dann die Bezeichnung „-worth“ aufkam, wurden beide Bezeichnungen durcheinander geworfen. Da wir es jedoch mit einem großen Dorf und nicht mit einer Einzelsiedlung zu tun haben, so erhielt sich der Begriff „Ylingi-worth“ statt zu „Ilingawort“ zu werden. Die Grundlage bildet der Personenname des „Ilo“, entweder mit einem zusätzlichen „-ing“ im Sinne von „Siedlung der Sippe des Ilo“ oder „Siedlung des Iling“.
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¹ davon Oster Ihlienworth: 768, Wester Ihlienworth: 1276
² davon Oster Ihlienworth: 666, Wester Ihlienworth: 1189
³ jeweils zum 31. Dezember
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Der Rat der Gemeinde Ihlienworth besteht aus elf Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für die Mitgliedsgemeinde einer Samtgemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 1.001 und 2.000 Einwohnern. Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2021 und endet am 31. Oktober 2026.
Die letzten Gemeinderatswahlen ergaben folgende Sitzverteilungen:
| Partei | 2021 | 2016 |
|---|---|---|
| CDU | 6 | 7 |
| SPD | 4 | 4 |
| Grüne | 1 | - |
Der Gemeinderat wählte das Gemeinderatsmitglied Christian Roth (CDU) zum ehrenamtlichen Bürgermeister für die aktuelle Wahlperiode. Seine Stellvertreter sind Manfred Schult (CDU) und Thorsten Unruh (SPD).
Der Entwurf des Kommunalwappens von Ihlienworth stammt von dem Heraldiker und Wappenmaler Albert de Badrihaye, der zahlreiche Wappen im Landkreis Cuxhaven erschaffen hat. Der Gemeinde wurde am 3. Februar 1939 vom damaligen Oberpräsidenten der Provinz Hannover das Recht zur Führung des von dem Bürgermeister nach Anhörung der Gemeinderäte beantragten Wappens verliehen.
| Blasonierung: „In Silber über grünem Dreiberg ein aus drei schräggekreuzten roten Balken gebildeter Sechsstern.“ | |
| Wappenbegründung: Sechsstern als Hagalsrune und Dreiberg als Wurt sollen die, umstrittene, Deutung des Ortsnamens als „heilige Worth“ versinnbildlichen. |


Jährliche Feste:

Ihlienworth nimmt i. S. der regionalen Raumordnung die Funktion eines Grundzentrums war.
Touristisch von Bedeutung ist der Wassertourismus auf dem Medem und anderen Gewässern; dazu zählen Kahnfahrten, Bootstouren, Kanutouren und Angeln.
Auf 32 Stationen des Hadler Sagenweges werden die Sagen des Landes Hadeln dargestellt.
(Quelle:)