Eine Messreihe ist die wiederholte Messung einer physikalischen Größe mit gleichbleibendem Messaufbau, wobei alle übrigen relevanten Parameter unverändert bleiben, bzw. mitgemessen werden, um ihren Einfluss auf das Ergebnis kontrollieren zu können
Beispiele:
Sonderfälle:
Zeitreihen: Bei manchen Messreihen variieren die äußeren Umstände – z. B. mit der Zeit – sodass sich dadurch (und nicht über den Parameter) die Messwerte ändern.
Beispiele: Temperaturkurve eines Tages, präzise Vermessungsdaten in der Geodäsie.
Eine Messreihe wird in der Regel grafisch dargestellt (Daneben gibt es auch eine akustische Umsetzung z. B. in der Neurophysiologie oder bei Messung von Radioaktivität). Dabei ergeben sich diskrete Messpunkte in einem zweidimensionalen Koordinatensystem.
Zur besseren Veranschaulichung werden diese Messpunkte durch Linien miteinander verbunden oder durch Ausgleichslinien miteinander in Beziehung gesetzt. Dabei muss aber beachtet werden, dass zwischen den Messpunkten das Verhalten des Systems nicht bekannt ist. Die Linie ist also nur eine Interpolation und damit schon eine Interpretation.