Meta Kohnke (* 15. Oktober 1932 in Neuheit, Freie Stadt Danzig; † 27. Januar 2023 in Merseburg) war eine deutsche Archivarin und Historikerin.
Nach dem Besuch der Erweiterten Oberschule Spremberg studierte sie ab 1952 Geschichtswissenschaften an der Universität Leipzig. 1956 erhielt sie das Staatsexamen und besuchte danach den Lehrgang zur wissenschaftliche Archivarin am Institut für Archivwissenschaft in Potsdam, den sie im Dezember 1957 mit der Staatsprüfung abschloss. Ab Januar 1958 erhielt Kohnke eine Anstellung als Referatsleiterin in der Historischen Abteilung II des Deutschen Zentralarchivs in Merseburg. 1968 promovierte Meta Kohnke – betreut von Heinrich Otto Meisner – an der Humboldt-Universität zu Berlin mit der Dissertation Das preußische Kabinettsministerium. Ein Beitrag zur Geschichte des Staatsapparates im Spätfeudalismus. Ab 1975 war sie stellvertretende Abteilungsleiterin Auswertung II.
Von 1979 bis zum 3. Oktober 1990 war sie als Leiterin der Abteilung Auswertung II in der Dienststelle Merseburg des Zentralen Staatsarchiv der DDR tätig, das danach im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz in Berlin aufging und 1993 von Merseburg nach Berlin-Dahlem zurückverlagert wurde. Am 30. Juni 1993 ging sie in den Ruhestand.
| Personendaten | |
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| NAME | Kohnke, Meta |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Archivarin und Historikerin |
| GEBURTSDATUM | 15. Oktober 1932 |
| GEBURTSORT | Neuheit, Freie Stadt Danzig |
| STERBEDATUM | 27. Januar 2023 |
| STERBEORT | Merseburg |