Michael Dorrmann

Michael Dorrmann (geboren 1968) ist ein deutscher Historiker und Ausstellungskurator.

Leben

Bereits während seines Studiums der Geschichtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin arbeitete Dorrmann von 1990 bis 1993 für das Deutsche Historische Museum – zunächst als Praktikant, später als freier Mitarbeiter im Ausstellungsbereich. Nach dem Examen wechselte er 1995 zur Vorbereitung der Ausstellung Seuchen in der Geschichte zum Deutschen Hygiene-Museum nach Dresden. Von 1996 bis 1999 war Dorrmann wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin. Mit finanzieller Unterstützung der Gerda Henkel Stiftung promovierte er 2001 über den Unternehmer und Kunstsammler Eduard Arnhold. Er kuratierte die Ausstellungen Wege nach Weimar 1999 in Weimar, Dem Deutschen Volke 2003 im Jüdischen Museum Berlin, Schlaf und Traum 2007 im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden und Raub und Restitution 2009 im Jüdischen Museum Berlin. Dorrmann war von 2010 bis 2015 Leiter des Bereichs Ausstellung und Sammlung der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung und von 2015 bis 2020 Projektleiter der neuen Dauerausstellung im Jüdischen Museum Berlin. Danach wechselte er zum Deutschen Historischen Museum, wo er als Projektleiter Neue Ständige Ausstellung arbeitet.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Rüdiger Soldt: Schauspieler, Erbenforscher und Konzertagenten, Artikel in der taz vom 23. März 1995, S. 17.
  2. ↑ Rüdiger Soldt: Schauspieler, Erbenforscher und Konzertagenten, Artikel in der taz vom 23. März 1995, S. 17.
  3. ↑ Angaben zur Promotion auf der Website der Humboldt-Universität zu Berlin
  4. ↑ Angaben zur Tätigkeit auf der Website des deutschen Historischen Museums.