Michael Goldade FSSPX (* 28. Februar 1980 in Williston (North Dakota)) ist ein US-amerikanischer katholisch-traditionalistischer Weihbischof der Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX). Durch seine am 1. Juli 2026 gegen den ausdrücklichen Willen Papst Leos XIV. vollzogene Bischofsweihe zog er sich die Exkommunikation als Tatstrafe zu.
Goldade entstammt einer katholischen Familie mit 10 Kindern.
Er trat bereits im Alter von 18 Jahren in das traditionalistische Seminar der FSSPX in Winona ein und wurde im Juni 2004 durch Richard Williamson gültig aber unerlaubt zum Priester geweiht.

Nach seiner Weihe wurde er zunächst in Armada, Michigan, eingesetzt und leitete im Anschluss das Exerzitienhaus der FSSPX in Ridgefield.
2014 wurde er zum Prior der Gemeinschaft in Kansas City ernannt, 2021 wurde er Assistent des Distriktsoberen. Im Sommer 2023 wurde er zum Regens des traditionalistischen Seminars der FSSPX in Winona, Virginia, ernannt. Diese Funktion übt er bis heute aus.
Er wurde er am 1. Juli 2026 in Écône durch Alfonso de Galarreta zum Bischof geweiht, Mitkonsekrator war Bernard Fellay. Die Weihe war am 26. Mai 2026 durch den Generaloberer der Priesterbruderschaft St. Pius X. Davide Pagliarani angekündigt worden. Sie erfolgte ohne päpstliches Mandat und gilt daher kirchenrechtlich als illegal, aber gültig. Weihende und Geweihte zogen sich dadurch die Exkommunikation als Tatstrafe zu.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Goldade, Michael |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer katholisch-traditionalistischer Weihbischof |
| GEBURTSDATUM | 28. Februar 1980 |
| GEBURTSORT | Williston (North Dakota) |