Michael Friedrich Otte (* 27. März 1938 in Riga; † 16. Dezember 2025 in Melle) war ein deutscher Mathematiker und Hochschullehrer an der Universität Bielefeld.
Der in Riga, der Hauptstadt Lettlands, geborene Michael Otte studierte nach seiner Reifeprüfung 1958 an der Oberrealschule in Hersbruck Mathematik an den Universitäten München, Erlangen, Bonn und Göttingen. Im Jahre 1963 legte er an der Universität Erlangen die Prüfung zum Diplom-Mathematiker ab. Seine Promotion erfolgte 1967 an der Universität Göttingen bei dem Funktionentheoretiker Reinhold Remmert mit einer Arbeit über die „Beiträge zur Theorie der komplexen Lie-Gruppen“. Seit 1973 war Otte als Professor für Mathematik an der Universität Bielefeld tätig und gehörte dort zu den Gründungsprofessoren des Instituts für Didaktik der Mathematik. Zuvor hatte er sich an der Universität Münster für das Fach Mathematik habilitiert. In Bielefeld lehrte Otte bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 2003.
In Lehre und Forschung sowie seinen zahlreichen Veröffentlichungen widmete sich Otte vor allem der Philosophie und Didaktik der Mathematik.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Otte, Michael |
| ALTERNATIVNAMEN | Otte, Michael Friedrich (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Mathematiker |
| GEBURTSDATUM | 27. März 1938 |
| GEBURTSORT | Riga |
| STERBEDATUM | 16. Dezember 2025 |
| STERBEORT | Melle |