Michael Wackerl (* 20. Mai 1867 in Arnzell im Landkreis Dachau; † 24. September 1931 in München) war ein deutscher Politiker.
Michael Wackerl übernahm nach Ableistung des Militärdienstes durch Einheirat einen Bauernhof in Ottmarshart, der sich wegen des frühen Tods seiner Vorgänger in einem heruntergekommenen Zustand befand. Es gelang ihm durch tatkräftigen Einsatz und mit Unterstützung seiner Familie, diesen Hof zu einem stattlichen Anwesen auszubauen.
Er engagierte sich in der Politik, wurde zuerst Mitglied der Zentrumspartei und später der Bayerischen Volkspartei und hatte von 1893 bis 1919 einen Sitz im Distriktrat Dachau. Von 1905 bis 1919 bekleidete er das Amt des Bürgermeisters in Ried im Landkreis Aichach-Friedberg.
Von 1912 bis 1919 war er Mitglied der Kammer der Abgeordneten, die neben der Kammer der Reichsräte den Bayerischen Landtag bildete. 1919/1920 hatte er einen Sitz im 1. Bayerischen Landtag, gewählt im Wahlkreis Aichach.
Wackerl war Mitglied im Landwirtschaftlichen Verein Oberbayern.
Am 1. März 1871 wurde seine Stiftung zugunsten der Filialkirche St. Vitus in Arnzell durch die Bayerische Regierung genehmigt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wackerl, Michael |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (BVP) |
| GEBURTSDATUM | 20. Mai 1867 |
| GEBURTSORT | Arnzell, Landkreis Dachau |
| STERBEDATUM | 24. September 1931 |
| STERBEORT | München |