Ottmarshart
Geschichte
Der Ort wurde 841 als „Otmareshard“ erstmals erwähnt. Es wurde Sitz eines Edelfreiengeschlechts.
Literatur
- Karl Friedrich Hohn, Atlas von Bayern: geographisch-statistisch-historisches Handbuch zur Kenntniß des Zustandes von Bayern in seiner gegenwärtigen Beschaffenheit für alle Stände. Stein, 1840, Spalte 159. (Hohn beschreibt 1840 das Kirchdorf der Pfarrei Indersdorf mit 14 Häusern und 90 Einwohnern.)
- Friedrich Hector Graf Hundt, Bayrische Urkunden aus dem XI. und XII. Jahrhundert. I Die Schirmvögte Freisings. Seine Bischöfe bis zum Ende des XII Jahrhunderts. Beiträge zu Scheyern-Wittelsbach’schen Regesten. (= III. Classe der königlichen Akademie der Wissenschaften, XIV. Band, 11. Abteilung), 1875. Hier: Nummer 92, Seite 97: Am 27. April 1168 erkauft Otto der Ältere von Wittelsbach vom Templerorden das Gut Otmarshart (Landgericht Dachau) im Glonnthal („... Otmarshart im Glonthale bei Indersdorf“.)
- Wilhelm Störmer, Adelige Eigenkirchen und Adelsgräber – Denkmalpflegerische Aufgaben, in: ZBLG, Jahrgang 38, 1975, S. 1142–1158, hier: S. 1157.