Mika Brunold

Mika Brunold Tennisspieler
Mika Brunold
Mika Brunold
Mika Brunold beim Swiss Indoors Basel 2024
Nation: Schweiz Schweiz
Geburtstag: 2. Oktober 2004
(22 Jahre)
Grösse: 191 cm
Gewicht: 73 kg
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Gianluca Carbone
Preisgeld: 202'732 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 1:0
Höchste Platzierung: 195 (19. Oktober 2026)
Aktuelle Platzierung: 195
Doppel
Karrierebilanz: 0:2
Höchste Platzierung: 1021 (10. Juni 2024)
Aktuelle Platzierung: 1195
Letzte Aktualisierung der Infobox:
19. Oktober 2026
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)

Mika Brunold (* 2. Oktober 2004 in Winterthur) ist ein Schweizer Tennisspieler.

Karriere

Brunold spielte bis 2022 auf der ITF Junior Tour. In der Jugend-Rangliste erreichte er mit Rang 27 seine höchste Notierung. Er nahm 2022 an den beiden europäischen Grand-Slam-Turnieren teil. Bei den French Open erreichte er die zweite Runde des Einzels, in Wimbledon stand er im Achtelfinal des Doppels. Er war vor allem bei Turnieren der zweit- und dritthöchsten Kategorie erfolgreich.

Ab 2021 spielte Brunold Profi-Turniere und sammelte im Doppel die ersten Punkte für die Weltrangliste. Im Einzel zog er 2022 mit dem Einzug in den Halbfinal eines Future-Turniers in die Top 1000 ein. 2023 lag der Fokus völlig auf den Turnieren der Profis. Im Einzel kam er bei zwei Schweizer Turnieren der ATP Challenger Tour dank einer Wildcard zu den ersten Einsätzen auf der höherdotierten Turnierebene. In Lugano und Biel besiegte er drei Spieler der Top 200 und zog jeweils in die Viertelfinals ein. Im August des Jahres gewann er seinen ersten Future-Titel im Einzel, im Doppel war er 2023 ebenfalls einmal erfolgreich. Zu seinem ersten Auftritt auf der ATP Tour kam Brunold in Gstaad, wo er zusammen mit seinem Landsmann Kilian Feldbausch eine Wildcard für das Doppelfeld erhielt. Dort unterlagen sie den Setzlistenersten Marcelo Demoliner und Matwé Middelkoop in zwei Sätzen. In der Weltrangliste stieg der Schweizer durch seine Erfolge bis Platz 561 des Einzels. In den folgenden Jahren etablierte sich Brunold auf der Challenger-Tour und gewann im September 2026 seinen ersten Challenger-Titel. Kurz darauf gewann er am 18. Oktober seinen zweiten Challenger-Titel und stiess in der Folge zum ersten Mal in die Top 200 der Weltrangliste vor. In Basel kam er als Lucky Loser zum ersten Einsatz in einem Einzel-Hauptfeld der ATP Tour.

Privates

Brunold lebt in der Nähe von Basel. Als zweiter aktiver Tennisspieler outete er sich als homosexuell.

Erfolge

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP Finals
ATP Masters 1000
ATP Tour 500
ATP Tour 250
ATP Challenger Tour (2)

Einzel

Turniersiege

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 13. September 2026  Tulln Sand  João Lucas Reis da Silva 6:4, 6:3
2. 18. Oktober 2026  Roanne Hartplatz (i)  Matteo Martineau 2:6, 7:65, 6:1
Commons: Mika Brunold – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Simon Graf: Coming-out: „Ich bin schwul“, sagt der Tennisprofi – und die gesamte Männer-Elite schweigt - WELT. In: welt.de. 11. Dezember 2025, abgerufen am 21. Oktober 2026.