Mirande

Mirande
Mirande (Frankreich)
Mirande (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Okzitanien
Département (Nr.) Gers (32)
Arrondissement Mirande
Kanton Mirande-Astarac
Gemeindeverband Cœur d’Astarac en Gascogne
Koordinaten 43° 31′ N, 0° 24′ OKoordinaten: 43° 31′ N, 0° 24′ O
Höhe 139–268 m
Fläche 23,42 km²
Einwohner 3.457 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 148 Einw./km²
Postleitzahl 32300
INSEE-Code

Rathaus (Hôtel de ville)

Mirande ist eine französische Stadt im Département Gers in der Region Okzitanien; sie ist Verwaltungssitz des Arrondissements Mirande und gehört zum Kanton Mirande-Astarac.

Geografie

Die Kleinstadt mit 3457 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) liegt am Fluss Baïse und an der Nationalstraße N 21 zwischen Auch (25 km) und Lourdes (75 km). Früher hatte sie einen Bahnhof an der – heute stillgelegten – Bahnstrecke Agen–Tarbes.

Geschichte

Mirande wurde 1280 in der Nähe der Ortschaft Saint-Jean de Lézian von Bernhard IV., Graf von Astarac, als Bastide gegründet. Die Anlage des Ortes war plan- und regelmäßig. Mirande war bis zum 19. Jahrhundert von einer Stadtmauer mit vier Toren umgeben. Oberhalb der Stadt befand sich die gräfliche Burg, durch die Mirande 1297 Hauptstadt der Grafschaft wurde.

Die Gegend um Mirande ist seit 1909 geschütztes Herkunftsgebiet des Haut-Armagnac. Am 1. August 1922 stießen bei Miélan zwei Pilgerzüge zusammen, die nach Lourdes unterwegs waren. Mindestens 33 Menschen starben.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr19621968197519821990199920102020
Einwohner36104075387938713565356836853445
Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten

Kirche Sainte-Marie

Städtepartnerschaften

Commons: Mirande – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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Einzelnachweise

  1. ↑ Isabelle Valbuena (Hrsg.): Midi-Pyrénées à pied (= Collection Topo-Guide : Les régions de France à pied). Fédération française de la randonnée pédestre/Comité régional de la randonnée pédestre en Midi-Pyrénées, Paris 2021, ISBN 2-85699-790-2, S. 114.