Miriam Grimm (* 1979) ist eine deutsche Bühnenbildnerin und Kostümbildnerin.
Miriam Grimm studierte an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, an der Accademia di Belle Arti di Brera in Mailand und an der Universität der Künste Berlin. Bis 2006 war sie als Bühnenbildassistentin am Schauspielhaus Hannover engagiert.
Seit 2007 ist sie international als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin für Schauspiel und Oper in Deutschland, Estland, Russland, Schweden, Norwegen und in den Niederlanden tätig.
Sie war unter anderem am Staatstheater Braunschweig, an der Oper Dortmund, am Staatstheater Kassel, am Staatstheater Mainz, an der Staatsoper Dresden, am Thalia-Theater Hamburg, am Oslo Nationaltheatret, am Stadsteater Helsingborgs und am Stadsteater Malmö verpflichtet, wo sie bei Inszenierungen unter anderem mit Marcus Lobbes, Florentine Klepper, Franziska Angerer, Volker Schmidt, Tilman Gersch und Nuran David Calis zusammenarbeitete.
2007 gewann Miriam Grimm (Ausstattung) gemeinsam mit Rabea Kiel (Regie) beim ITs Festival Amsterdam für die Produktion Der Name den 1. Preis für die »Beste ausländische Produktion«. 2008 wurde die Theaterproduktion Ulrike Maria Stuart (Regie: Melanie Mederlind) am Oslo Nationaltheatret, bei der Miriam Grimm die Kostüme gestaltete, für den Heddapreis nominiert.
In der Spielzeit 2021/22 war sie am Opernhaus Dortmund für das Kostümbild bei der Erstaufführung der dritten Fassung der Oper Fernand Cortez oder die Eroberung von Mexiko von Gaspare Spontini, inszeniert von Eva-Maria Höckmayr, verantwortlich.
2024 wurde sie für den Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ in der Kategorie „Kostümbild“ für die Produktion Die Hamletmaschine von Wolfgang Rihm an der Oper Kassel nominiert.
Miriam Grimm ist Mitglied im Vorstand des Bundes der Szenografen.
| Personendaten | |
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| NAME | Grimm, Miriam |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Bühnen- und Kostümbildnerin |
| GEBURTSDATUM | 1979 |