Miriam Unterthiner (* 2. Mai 1994 in Brixen, Südtirol) ist eine italienische Autorin und Dramatikerin deutscher Muttersprache.
Miriam Unterthiner wuchs am Rande des Bergdorfes Latzfons in Südtirol auf und besuchte die deutschsprachige Schule. In ihrer Jugend war sie Handballspielerin, spielte zunächst für den ASV Klausen und wechselte im Alter von vierzehn Jahren zum SSV Brixen. Mittlerweile lebt sie in Wien.
Sie studierte Philosophie (BA) und Germanistik (BA) an der Universität Innsbruck sowie Deutsche Philologie (MA) an der Universität Wien und Sprachkunst (MA) an der Universität für angewandte Kunst Wien. 2022 nahm Unterthiner am Förderprogramm für Szenisches Schreiben Forum Text 1 des Drama Forums teil.
Der Theatertext Va†erzunge entstand im Rahmen des Autorenprogramms Drama Lab der Wiener Wortstaetten und wurde am 24. Mai 2025 am Tiroler Landestheater unter der Regie von Blanka Rádóczy uraufgeführt. Mit dem Stück war Unterthiner für den Autorenpreis des Heidelberger Stückemarkts 2023 nominiert.
Der Theatertext Blutbrot war Miriam Unterthiners Abschlussarbeit des Sprachkunst-Studiums. Der Text erschien im Frühling 2025 im Innsbrucker Verlag Edition Laurin. Der Text wurde 2025 mit dem Kleist-Förderpreis für neue Dramatik, dem Literaturpreis der Universität Innsbruck sowie dem Debütpreis des Österreichischen Buchpreis 2025 prämiert. Die Uraufführung fand am 26. September 2025 am Theater Aachen unter der Regie von Jakob Weiss statt. Die Österreichische Erstaufführung von Blutbrot fand am 10. Oktober 2025 im Theater am Werk in einer Inszenierung von Tomas Schweigen statt.
Mit dem Stückentwurf Mundtot war Unterthiner Hans-Gratzer-Stipendiatin im Schauspielhaus Wien, der Textentwurf wurde mit dem Hans-Gratzer-Preis 2025 ausgezeichnet. Das Stück wird am 16. Januar 2026 am Schauspielhaus Wien unter der Regie von Christiane Pohle uraufgeführt.
| Personendaten | |
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| NAME | Unterthiner, Miriam |
| KURZBESCHREIBUNG | italienische Autorin |
| GEBURTSDATUM | 2. Mai 1994 |
| GEBURTSORT | Brixen |