| Moked מוקד | |
|---|---|
| Parteivorsitzender | Meʾir Paʿil |
| Gründung | 1973 (als Listenverbindung) 1975 (als Partei) |
| Entstehung | hervorgegangen aus: Maki Blau-Rot-Bewegug |
| Auflösung | 1977 |
| Beendigung | aufgegangen in: Scheli |
| Ausrichtung | Sozialistischer Zionismus Zweistaatenlösung |
| Sitze Knesset | 1 / 120 (0,8 %) |
Moked (hebräisch מוקד Mōqed, übersetzt Fokus) war eine linke Partei in Israel.
Moked wurde im Juli 1973 als Listenverbindung gegründet. Sie war ein Zusammenschluss der Kommunistischen Partei Israels (Maki), der sozialistisch-zionistischen Blau-Rot-Bewegung (Tchelet-Adom) sowie Mitgliedern der Neuen Israelischen Linken (שמאל ישראלי חדש Smol Jisrəʾelī Chadasch, Akronym: Siach), die überwiegend aus Studenten bestand.
Moked trat bei der Parlamentswahl in Israel 1973 an und gewann 1,4 % der Stimmen. Sie erhielt einen Sitz in der Knesset, der an Meʾir Paʿil ging.
Im Jahr 1974 trat Samuel Mikunis, der die Maki seit 1949 in der Knesset vertreten hatte, aus der Partei aus. Er warf ihr „nationalistische Abweichung“ vor; außerdem sei die Partei zionistisch geworden. Als Kommunist könne er niemals Zionist sein. Mikunis trat der von Esther Vilenska gegründeten Israelischen Kommunistischen Opposition (Aki) bei. Auch andere Maki-Mitglieder, die mit dem Kurs der Moked nicht einverstanden waren, gingen in die Aki über.
Im Juli 1975 wurde aus der bisherigen Listenverbindung eine politische Partei. Im März 1977, im Vorfeld der Parlamentswahl in Israel 1977, ging die Moked in die politische Formation Scheli (hebräisch של״י) auf.