Mommenheim (Bas-Rhin)

Mommenheim
Mommenheim (Frankreich)
Mommenheim (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Bas-Rhin (67)
Arrondissement Haguenau-Wissembourg
Kanton Brumath
Gemeindeverband Haguenau
Koordinaten 48° 45′ N, 7° 39′ OKoordinaten: 48° 45′ N, 7° 39′ O
Höhe 146–192 m
Fläche 8,16 km²
Einwohner 2.340 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 287 Einw./km²
Postleitzahl 67670
INSEE-Code

Mommenheim, 2008

Mommenheim ist eine französische Gemeinde mit 2.340 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Bas-Rhin in der Europäischen Gebietskörperschaft Elsass und in der Region Grand Est. Am 1. Januar 2015 wechselte die Gemeinde vom Arrondissement Strasbourg-Campagne zum Arrondissement Haguenau-Wissembourg.

Geographie

Das Gemeindegebiet wird vom Minversheimerbach durchquert, der hier seinen Zufluss Gebolsheimerbach aufnimmt und in die Zorn einmündet. Im Osten verläuft der Rissbach mit seinem Zufluss Straenggraben.

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wird Mommenheim in einer Urkunde Kaiser Ottos I. von 953, in dem dieser dem Kloster Lorsch sein hiesiges Erbgut schenkt (RI II, 232). Spätestens seit dem 15. Jahrhundert und spätestens bis 1681 war es eins der etwa 40 elsässischen Reichsdörfer, die weder dem Fürstbischof von Straßburg noch den Herren von Lichtenberg unterstanden. Von 1871 bis 1918 gehörte es mit Elsaß-Lothringen zum Deutschen Kaiserreich.

Während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg wurden 1940 die im Ort verbliebenen jüdischen Einwohner nach Südfrankreich deportiert. Nach Angaben von Yad Vashem wurden etwa zwanzig jüdische Einwohner Opfer der nationalsozialistischen Endlösung.

Ortsteile

Ortseingang

Bevölkerungsentwicklung

Jahr19621968197519821990199920062013
Einwohner13151410160216211702175118031775

Persönlichkeiten

Siehe auch

Literatur

Commons: Mommenheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ https://www.legifrance.gouv.fr/jorf/id/JORFTEXT000030005698?r=TwGyyJYnJs
  2. ↑ Mommenheim (Elsass). Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum, aufgerufen am 24. Dezember 2024.